FOTO: © Thomas Ankersmit © Jim Hensley

Week of Surprise: Thomas Ankersmit “Perceptual Geography”

Konzert Weekend-Tip

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Dieses Konzert findet in der Christuskirche statt: Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln

“...it starts to feel like a crack opening in reality. It’s music of serene disruption…” (Quietus)

Trotz der elektronischen Instrumentierung entsteht der Eindruck einer lebendigen Landschaft: Es gibt Feuerfunken, heulenden Wind, fernes Donnern, ein Schwarm Fledermäuse verschwindet in der Ferne. Gespenstisch schwebende Töne stehen im Kontrast zu hochdynamischen Klängen, die um den Hörer herumflitzen, oder großen, schweren Wellen, die langsam einrollen.

Ankersmit erforscht in “Perceptual Geography” unterschiedliche „Modi“ des Hörens: nicht nur welche Klänge wann gehört werden, sondern auch wie und wo sie erlebt werden (im Raum, im Körper, im Kopf, in der Ferne, in der Nähe). “Ohrtöne”, die - ausgelöst von der Musik - erst im Ohr des Hörers entstehen - durchweben die Texturen, reagieren schon auf feine Kopfbewegungen oder das Anfassen der Ohren mit den Händen. Erstmals systematisch erforscht wurde der musikalische Gebrauch dieser “otoakustischen Emissionen” von der bahnbrechenden Komponistin und Installationskünstlerin Maryanne Amacher, deren Aufsatz ““Psychoacoustic Phenomena in Musical Composition: Some Features of a Perceptual Geography” dem Stück den Titel gab. Ankersmit lernte Amacher vor inzwischen über 20 Jahren in New York lennen, ihre Konzerte und Installationen haben ihn tief beeindruckt.

Jede Live-Performance von “Perceptual Geography” wird von Ankersmit so auf Resonanzeigenschaften des jeweiligen Aufführungsraums abgestimmt, dass die Klänge die vorgefundene architektonische Struktur aktivieren und in Bewegung setzen.

 

 

 

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