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Wenn das Gejammer vom "Nichts kann man mehr sagen" dann leider doch Wirklichkeit wird – Anne Storch liest aus ihrem neuen Buch „Im Ziegelplattengrab“
FOTO: © Stbib Köln

Wenn das Gejammer vom "Nichts kann man mehr sagen" dann leider doch Wirklichkeit wird – Anne Storch liest aus ihrem neuen Buch „Im Ziegelplattengrab“

Das sagt der/die Veranstalter:in:

In diesem Roman geht es um die Porosität und die Magie der Sprache, die Macht des Staunens und der Verwunderung, aber auch um Dachziegel und Kiss in ihrer Originalbesetzung.

Wenn das Gejammer vom "Nichts kann man mehr sagen" dann leider doch Wirklichkeit wird - eine schauerliche Dystopie vom Verschwinden frei verfügbarer Sprache, die ab jetzt über eine Smartphone-App gekauft werden muss.

Die Folgen des Verlusts sind verheerend: Sprachgrenzen werden zu unüberwindlichen Hindernissen, ganze Orte werden geghostet und die Einschienenbahn, das letzte noch verbliebene Transportmittel, fährt im Kreis. Niemand redet mehr, ohne vorher die für den Tag noch übrigen Wörter zu überprüfen, keinem ist mehr ein Schnabel gewachsen und Flirten fällt wegen der nicht mehr zu leistenden Spontaneität aus, wäre aber so oder so uninteressant, weil Sex mit vorher abgezähltem 
Stöhnen auch nichts bringt. Trotz alledem passieren aufregende Dinge, in den verlassenen Randgebieten der dystopischen Welt, in denen sich die wenigen noch in ihrem Reden verbliebenen Leuten rumtreiben und in denen sie erzählen, was sie erleben, während sie aus einem mysteriösen Grund von Sprachlosigkeit und App ausgespart sind. Sie finden das Bernsteinzimmer, durchkreuzen verlassene Landschaften und haben Kiss in der Originalbesetzung in einem Wald ausgesetzt.

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