Ein Keramikstudio, eine Frau an der Drehscheibe – und das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Keramiktheater zwischen Ton, Witz und Einsamkeit.
Im Keramikstudio ist viel los. Während die Keramikerin eigentlich an der Drehscheibe sitzt und Krüge töpfert, wird sie regelmäßig von Laufkund*innen, Nachbar*innen und Prüfungen unterbrochen. Doch verkauft wird hier nichts. Leider. Die Laufkundin macht ausschließlich Fotos, die Nachbarin beschwert sich und der Sachverständige ist seit Jahren auf der Suche nach … etwas. Damit hat sie nichts zu tun. Oder doch? Verdammt. So viele Jahre her und trotzdem immer noch Thema. Die Keramikerin, ja, sie ist die Frau hinter dem zerbrochenen Krug, der aller Welt bekannt ist. 200 Jahre sind es her, doch sie führt heute ein ganz anderes Leben. Und dann kurz vor Ladenschluss, betritt Eve die Werkstatt. Ist wirklich im Keramikstudio so viel los? Oder erzählt die Keramikerin sich selbst nur Geschichten, um der Einsamkeit zu entfliehen?
Inspiriert durch das Theaterstück „Fleabag“ von Phoebe-Waller Bridge, tauchen wir ein in verschiedene Konsistenzen von Ton. Die Schauspielerin, Autorin und Keramikerin Émilie Haus erzählt die Geschichte eines Keramikstudios – eines von vielen, die plötzlich überall neu eröffnen.
Ab 14 Jahren.
Dauer: ca. 70 Minuten.
https://www.lofft.de/programm/veranstaltung/werkstatt-zum-gekleisteten-krug
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