Antike Papyri stellen eine einzigartige Informationsquelle zu verschiedenen Facetten des antiken Lebens dar. Da sie großenteils als Gebrauchstexte des Alltags mit einem praktischen Zweck verfasst wurden, gewähren sie uns einen ungefilterten Blick auf das Leben der Menschen in der Antike und auf die administrative Organisation ihrer Gemeinden.
Während der hellenistischen Zeit (ca. 332 – 30 v. Chr.) trafen in Ägypten Organisationsstrukturen aus unterschiedlichen Kulturtraditionen aufeinander, die über drei Jahrhunderte hinweg koexistierten. Wie war ein antiker Staat unter diesen Umständen organisiert, und wie funktionierte seine Verwaltung?
Die Papyri zeichnen ein komplexes und facettenreiches Bild, das im Forschungsprojekt „Corpus der griechischen Papyrustexte administrativen Inhalts aus dem ptolemäischen Ägypten“ an der Universität zu Köln untersucht wird. Dr. Riccardo Vecchiato, Mitarbeiter in diesem Projekt, gibt bei Wissenschaft im Rathaus Einblicke dazu.
Eintritt frei!
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