Das sagt der/die Veranstalter:in:
Eine szenische Lesung mit Texten von Martin Sperr von dasvinzenz München.
Martins Sperrs Land, das ist Bayern. Seine Herkunft liegt ihm am Herzen. Heimat ist, wo alles anfängt. Er vermochte es, mit sprachlicher Schlichtheit vertrackte Abhängigkeitsverhältnisse aufzudecken, Zusammenhänge herzustellen, letztlich, um sein »Hoamatl« vor Dummheit und Engstirnigkeit zu bewahren. „Missstände gehören ans Licht, wer sie vertuschen will, kann sein Land nicht lieben.“.
Sperr entwirft in seinen Theaterstücken das Bild einer Gesellschaft, die nur dann funktioniert, wenn sie ihre Gemeinschaft im Ausgrenzen anderer findet. Aber er tat dies in der Hoffnung ein Gegenmodell zu erzeugen, eine Gesellschaft, die auf Empathie und Verständnis gegründet ist.
Es lesen: Sarah Camp, Robert Spitz, Sebastian Kalhammer, Katharina von Harsdorf, Wolfram Kunkel
Musik: Ardhi Engl
Einrichtung: Eos Schopohl und Boris Heczko
Dauer: ca. 90 Minuten