Das Symposium widmet sich dem in Würzburg geborenen Komponisten Winfried Zillig (1905–1963), einer markanten Gestalt der Neuen Musik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Meisterschüler Arnold Schönbergs und enger Weggefährte u. a. von Alban Berg verband Zillig avancierte kompositorische Techniken mit einem ausgeprägten Sinn für Ausdruck und dramatische Gestaltung. Theodor W. Adorno zählte ihn zu den „Allerbegabtesten“ seiner Generation.
Operndirektor Dr. Berthold Warnecke widmet sich schließlich Zilligs erster Oper Rosse und beleuchtet das Werk in seiner musikalischen und literarischen Eigenart, auch im Kontext der aktuellen Inszenierung am Mainfranken Theater.
Eine abschließende Diskussionsrunde lädt dazu ein, Zilligs Schaffen im Spannungsfeld von Tradition, Moderne und Zeitgeschichte gemeinsam neu zu befragen.