Titelbild der Veranstaltung Wir lassen uns nicht spalten! Solidarisch gegen queerfeindliche Gewalt und antimuslimischen Rassismus

FOTO: © Feministische Aktion Düsseldorf

Wir lassen uns nicht spalten! Solidarisch gegen queerfeindliche Gewalt und antimuslimischen Rassismus

Noch niemand hat sich das Event gemerkt.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wir lassen uns nicht spalten! 

Solidarisch gegen queerfeindliche Gewalt und antimuslimischen Rassismus

Der tödliche queerfeindliche Anschlag auf den CSD in Berlin in der vergangenen Woche erschüttert uns zutiefst. Wieder ein Angriff auf queeres Leben und unsere Communities - Communities, die vielfältig sind und in denen viele Menschen zugleich von Queerfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus oder anderen Formen der Unterdrückung betroffen sind.

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen, ihren Angehörigen und allen, die dieser Angriff getroffen und verunsichert hat. 

Wir trauern, doch wir sind auch wütend!

Schon wieder wird Gewalt gegen Queers politisch für rassistische Hetze instrumentalisiert. Statt über den Schutz queerer Menschen, den Ausbau von Präventionsarbeit oder die Finanzierung von safer spaces zu sprechen, werden verschärfte "Sicherheitsmaßnahmen", härtere Strafen und Abschiebungen als Antwort präsentiert. Überwachung wird ausgebaut, polizeiliche Befugnisse erweitert und repressive Maßnahmen verschärft. 

Davon betroffen sind insbesondere rassifizierte Menschen. Viele muslimisch gelesene Menschen und People of Color erleben heute wie damals verstärkte Polizeikontrollen und Polizeigewalt, auch auf Demonstrationen, wie CSDs. Lasst uns nie vergessen: the first pride was a riot! Die Entstehung des Christopher Street Day und unsere queeren Rechte verdanken wir den Kämpfen von Aktivist*innen wie Sylvia Rivera und Marsha P. Johnson: Schwarze trans* Frauen und trans* Frauen of Color, Drag Queens, Sexwork*innen und ihre Verbündeten, die sich gegen Polizeirazzien und -gewalt zur Wehr setzten. 

Diese rassistischen Reaktionen schützen Queers nicht und lenken von den eigentlichen Ursachen queerfeindlicher Gewalt ab. Queerfeindlichkeit ist Ausdruck patriarchaler und autoritärer Verhältnisse, die sich durch alle Teile der Gesellschaft ziehen. Wer diese Gewalt rassistisch instrumentalisiert, spaltet unsere Communities und stärkt genau die Kräfte, die unsere Freiheit insgesamt angreifen.

Während rassistische Scheinlösungen propagiert werden, erleben wir zugleich, wie safer spaces und Beratungsstellen für queere Menschen gekürzt und Präventionsangebote abgebaut werden. Grundlage dafür ist ein Wirtschaftssystem, welches eine kleine Gruppe Menschen immer reicher werden lässt, während sie die restliche Gesellschaft ausbeuten und gegeneinander ausspielen. Gleichzeitig gewinnen rechte und faschistische Kräfte an Einfluss und greifen queere Menschen immer offener an, auf der Straße, in Parlamenten und im öffentlichen Diskurs.

Wir sagen: Unsere Antwort auf queerfeindliche Gewalt ist Solidarität, nicht Spaltung. Schutz statt Abschottung. Prävention statt Symbolpolitik. Sicherere Räume statt Kürzungen.

Besonders trifft dieser Angriff und dessen Instrumentalisierung rassifizierte Queers und queere Muslim*innen unter uns. Wir erleben Queerfeindlichkeit UND (antimuslimischen) Rassismus.

Unsere Solidarität ist unteilbar. Es gibt keine queere Befreiung ohne den Kampf gegen Rassismus und keine antirassistische Bewegung ohne queere Perspektiven.

Wir stehen zusammen gegen queerfeindliche Gewalt. Gegen Rassismus. Gegen Faschismus. Für eine Gesellschaft, in der alle Menschen ohne Angst leben können.

 

Deshalb: Kommt zur Kundgebung! Lasst uns gemeinsam trauern, gemeinsam wütend sein, gemeinsam laut sein. Zeigen wir, dass unsere Solidarität stärker ist als ihr Hass. Wir lassen uns nicht spalten!

Mittwoch, 05.08.2026, 18:30 auf der Apollowiese

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Programm: Einordnung zum islamistischen Anschlag auf den CSD Berlin, Redebeiträge, Austausch

Zum Kundgebungsort: Wir stehen auf der Apollo-Wiese und dem Platz davor (Mannesmannufer)

 Awareness-Personen begleiten die Kundgebung.

 Die nächsten Toiletten:

  • im KIT - rollstuhlgerecht
  • am Caritas-Platz: City Toilette - rollstuhlgerecht, mit Euroschlüssel kostenfrei, sonst 50cent, Kartenzahlung möglich

Location

Mannesmannufer Düsseldorf
Mannesmannufer Düsseldorf Mannesmannufer 40213 Düsseldorf

Angaben zur Barrierefreiheit

Alles zum Thema Barrierefreiheit bei Rausgegangen findest du hier.

Ort barrierefrei für Rollstuhlnutzende

Dieses Piktogramm gibt an, dass dieser Veranstaltungsort für dich als Rollstuhlnutzende:r zugänglich ist. Alle wesentlichen Bereiche erreichst du stufenfrei – über Rampen oder Aufzüge. Die Türen sind mindestens 90 cm breit, und im Saal gibt es Rollstuhlplätze.

Hinweis vom Veranstaltenden:

Wiese ist je nach Wetter nicht gut befahrbar

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Barrierefreie Toilette

Dieses Piktogramm gibt an, dass es vor Ort eine barrierefreie Toilette gibt: mit Haltegriffen, höhenverstellbaren Spiegeln und ausreichend Platz zum Manövrieren (mindestens 150 × 150 cm bei Drehflügeltür, 120 × 190 cm bei Schiebetür). Die Türbreite beträgt mindestens 90 cm.

Hinweis vom Veranstaltenden:

Im KIT oder City Toilette in der Nähe

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Willkommenskultur für neurodivergente Menschen

Dieses Piktogramm gibt an, dass diese Veranstaltung mit Blick auf neurodivergente Menschen gestaltet ist und das Team dafür sensibilisiert ist.

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Assistenzhunde willkommen

Dieses Piktogramm gibt an, dass dein Assistenzhund bei dieser Veranstaltung herzlich willkommen ist und in den Saal mitgenommen werden kann.

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Hinweis zum Inhalt

Dieses Piktogramm gibt an, dass diese Veranstaltung Inhalte enthält, auf die wir dich vorab hinweisen möchten.

Hinweis vom Veranstaltenden:

wir thematisieren queerfeindliche Gewalt, (antimuslimischen) Rassismus, Ableismus und weitere strukturelle Gewaltformen

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Organizer | Kollektiv

Bündnis Feministischer Kampftag Düsseldorf
Bündnis Feministischer Kampftag Düsseldorf Köln

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