Vortrag von Prof. Dr. Rainer Stollmann
Die Wissenschaft redet in Begriffen, die Dichtung in Metaphern. Begriffe sind genau, aber abstrakt, Metaphern ungenau, aber anschaulich. „Am Fuß des Berges“ ist unten, egal wie hoch der Berg ist. „Hier ist 48,34 m über Normalnull“ ist präzise, es kann aber auf dem Gipfel der Blockland-Deponie sein oder am „Fuß“ des Jungfraujochs. Insofern die moderne Welt wissenschaftlich hergestellt, „entzaubert“ wurde, die Realität also selbst abstrakt geworden ist – „Gesellschaft“ oder „Wirklichkeit“ kann man nicht einfach „sehen“ – sind Metaphern selbst in die Kritik geraten. Schon Hegel sprach deshalb vom „Ende der Kunstperiode“. Trotzdem kommt Literatur von Metaphern nicht los.
Mehr Infos hier: https://www.hausderwissenschaft.de/Vom-Reden-in-Metaphern.html
💡„Wissen um 11“, die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt, wenn möglich gefilmt und auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht werden. Der Eintritt ist frei.
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