Die Duisburger Filmwoche feiert in diesem Jahr 50-Jähriges und begeht dieses Jubiläum bereits vor der 50. Festivalausgabe, die vom 2. bis 8. November 2026 in Duisburg stattfindet, mit Filmprogrammen und Kooperationen über das ganze Jahr.
Rund um das Symposium „WORK IN PROGRESS. Repräsentationen von Arbeit im Dokumentarfilm" der dokumentarfilminitiative dfi werden Dokumentarfilme aus dem Programmarchiv der Duisburger Filmwoche im Filmhaus Köln gezeigt. Das Programm ergänzt das dfi-Symposium um Begegnungen mit zunächst „fremden" Arbeitswelten, feine Rhythmen globalisierter Arbeit und der Reflexion von Arbeit am Bild.
Das Filmprogramm:
MÖGEN DIE EICHEN NACH UNS WACHSEN (Dietrich Schubert, DE 1986 / 30′)
Ein Porträt des anatolischen Schriftstellers Fakir Baykurt, der ab 1979 in Duisburg lebte und arbeitete. Seine gleichnamige Erzählung befasst sich mit Gedanken und Gefühlen, Hoffnungen und Träumen eines ehemaligen anatolischen Hirten, der mit seiner Familie 22 Jahre in Duisburg lebte, seinen Arbeitsplatz als Stahlarbeiter bei Mannesmann verliert und den Weg zurück in die Türkei antreten soll.
WILHELM DER SCHÄFER (Josie Rücker, DE 2004 / 26′)
Die traurige Geschichte von Wilhelm und seiner Schafherde. Nach der Wiedervereinigung wird von den ostdeutschen Schäfern großmütig der Schritt in die Selbständigkeit gefordert. Plötzlich die offizielle Mitteilung, die Schafe seien wirtschaftlich unrentabel. Wo das Naturschöne herrscht, brechen Lebenswelten zusammen.
Anschließend Gespräch mit den Regisseur:innen.
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