FOTO: © CINÉMATOGRAPHE LUMIÈRE – KINO VOR 100 JAHREN ©Martina Müller

Work in Progress - Dokumentarfilme zu Arbeit

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die Duisburger Filmwoche feiert in diesem Jahr 50-Jähriges und begeht dieses Jubiläum bereits vor der 50. Festivalausgabe, die vom 2. bis 8. November 2026 in Duisburg stattfindet, mit Filmprogrammen und Kooperationen über das ganze Jahr.

Rund um das Symposium „WORK IN PROGRESS. Repräsentationen von Arbeit im Dokumentarfilm" der dokumentarfilminitiative dfi werden Dokumentarfilme aus dem Programmarchiv der Duisburger Filmwoche im Filmhaus Köln gezeigt. Das Programm ergänzt das dfi-Symposium um Begegnungen mit zunächst „fremden" Arbeitswelten, feine Rhythmen globalisierter Arbeit und der Reflexion von Arbeit am Bild.

 

Filme: 

Vier Episoden aus CINÉMATOGRAPHE LUMIÈRE – KINO VOR 100 JAHREN (Martina Müller, DE 1995 / ca. 40′)

Die einzelnen Teile von CINÉMATOGRAPHE LUMIÈRE sind jeweils um die 10 Minuten lang und wurden zwischen dem 20. März und dem 3. April 1995 erstmals ausgestrahlt, im Dritten Programm des WDR (der sich seinerzeit Westdeutsches Fernsehen nannte). Zusammen genommen versammeln sie knapp 70 Lumière-»Ansichten«, viele von ihnen annähernd in Originallänge (ca. 50 Sekunden). Diese Ansichten finden sich flankiert von zahlreichen Bildquellen des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts, von Gemälden und Stichen, von Plakaten und Zeitungstiteln, von Buchillustrationen und natürlich immer wieder von Photographien. Damit sind sie eingebettet in den größeren Zusammenhang einer zeitgenössischen Bildproduktion, der auch die frühe Kinematographie als eine Hervorbringung des neuen Zeitalters markiert. Sie wird Merkmal einer elektrifizierten Massenkultur, der die ihr vorangegangenen sozio-ökonomischen Entwicklungen und technischen Erfindungen die Bahn ebneten.

(Stefan Pethke: »Cinématographe Lumière – Kino vor 100 Jahren«. Kino-Geburtstag im Fernsehen)

Es werden 4 Episoden vorgeführt.

 

DAS KINO UND DER WIND UND DIE PHOTOGRAPHIE (Hartmut Bitomsky, DE 1991 / 56′)

… ein Film über Filme und das heißt über die Wirklichkeit von Filmen und von den Theorien darüber. Es ist ein Blick in eine Werkstatt, in der gerade laboriert wird. Die Situation der Bearbeitung, der Arbeit am Projekt, ist in den Film integriert. Es gibt keinen Kommentar, sondern ein Sprechen über Filme, das mit Ideen und Zitaten hantiert und sich dabei ganz unmittelbar den Filmausschnitten stellt: Das Kino wird mit seinen eigenen Mitteln untersucht. Diese Untersuchung will nicht systematisch sein, es ist eher eine Art Wilderei, eine fröhliche Wissenschaft, in der das Wichtige neben dem Marginalen stehen darf und der Begriff in der Beiläufigkeit steckt. Was dabei herauskommt, bietet keine Lösung von Problemen an und auch keine Gleichungen (etwa: Dokumentarfilm ist Realität mal Filmkunst dividiert durch kritisches Bewusstsein ...). Was dabei herauskommt, ist Kino-Enthusiasmus. (Hartmut Bitomsky)

Anschließend Gespräch mit Martina Müller.

Preisinformation:

Tickets an der Abendkasse

Location

Filmhaus Köln Maybachstraße 111 50670 Köln

Organizer

dfi Köln

Organizer | Veranstaltungsreihe

Filmhaus Köln
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