Shibari, auch Kinbaku genannt, ist ein japanisches Wort für Fesseln oder Binden und bezeichnet eine kunstvolle Art der Bondage mit diversen Seilen.
Mit Aufbaukurs 301 nähern wir uns dem vermutlich bekanntesten und Ehrfurcht erweckendsten Teilbereich von Shibari: Wir lernen (langsam) zu fliegen. Suspension im Kontext von Shibari bedeutet, dass eine Partnerperson (oder eins selbst) in Seile gehüllt und dann mit Seilen an einem tragenden Punkt oberhalb befestigt wird, bis die Person frei schwebt. Genau wie alles andere an Shibari sind Suspensions so kompliziert, schwierig und „gefährlich“, wie wir sie machen. Und genau da setzt dieser Workshop an.
Wer also nach den bisherigen Basics-Kursen 101 und 102 und den Aufbaukursen 201 und 202 nach neuen Herausforderungen sucht, ist bei 301 Suspension Basics genau richtig.
In diesem Kurs befassen wir uns mit den Vorbedingungen für Suspensions:
Wir werden in diesem Modul Grundelemente von Suspension-Harnessen (wie z.B. TK und Karada) fesseln und auf ihre Suspension- Tauglichkeit eingehen.
Wir werden in diesem Kurs noch keine vollständigen Suspensions durchführen (das kommt in 401).
Grundsätzlich ist der Kurs offen für alle Rigger*innen, die Erfahrung mitbringen und nach Selbsteinschätzung ihren Wissensschatz erweitern wollen.
Wir empfehlen, dass Teilnehmende vorher mindestens ein Basics-Modul (idealerweise unsere Kurse 101 und 102) und ein Aufbau- Modul (idealerweise unsere Kurse 201 und 202) besucht haben.
Außerdem bitten wir darum, dass alle Teilnehmenden bei der Anmeldung angeben, ob sie primär am Fesseln, am Gefesseltwerden, oder an beidem interessiert sind.
Der Workshop endet (vielleicht) mit einem Ausblick darauf, was beim nächsten Mal anstehen könnte.
Riley erschrak kürzlich nicht schlecht, als ihr klar wurde, dass Bondage seit inzwischen mehr als 20 Jahren Teil ihres Lebens ist. Sie selbst lernte die Basics während des Studiums in Vancouver BC, in einer sagenumwobenen Zeit vor YouTube, als alles Wissen zu Bondage noch entweder persönlich weitergegeben, oder mühsam von obskuren Websites zusammengeklaubt werden musste. Seitdem hat sie über die Jahre immer wieder sowohl Performances, als auch Workshops gegeben, in Leipzig unter anderem im Studio Black Fun und auf der Kink in Pink Conference.
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