1937: Im spanischen Bürgerkrieg zwingen Republikaner die Beschäftigten eines Zirkus, gegen die Franco-Truppen zu kämpfen. Ein Clown im Kostüm metzelt die Faschisten mit einer Machete nieder, bis er hingerichtet wird, vor den Augen seines Sohnes Javier. 1973: Javier ist der traurige Clown in einem Wanderzirkus. Ein blutiges Eifersuchtsdrama führt Javier in einen mörderischen Kampf mit seinem Kollegen und Rivalen, dem brutalen Sergio, um die schöne Akrobatin Natalia, inklusive einer Trompete als Waffe, einem Biss in Francos Hand, Selbstverstümmelung mit Bleiche und Bügeleisen. Und einem heftigen Showdown auf einem 150 Meter hohen franquistischen Kreuz-Monument.
Zirkus als Metapher für den Machtirrsinn des spanischen Faschismus, schmutziges Mitternachtskino voll blutigem Wahnsinn und grell-makabrem, bitterbös-schwarzem Humor: MAD CIRCUS wurde unter anderem in Venedig für die beste Regie und das beste Drehbuch ausgezeichnet.
Einführung: Harald Mühlbeyer