Ort: Pauluskirche, Alte Salzstraße 185
In Leipzig-Grünau entstanden in den 1980er Jahren zwei Kirchenneubauten und zwei Gemeinden: die evangelisch-lutherische Pauluskirche und die katholische St. Martinskirche (geweiht 1985). Die Gemeinden wuchsen gemeinsam mit der Siedlung und arbeiteten von Beginn an ökumenisch zusammen. Was machte Gemeindeleben inmitten einer sozialistischen Großwohnsiedlung aus, welche Veränderungen lösten friedliche Revolution und Wiedervereinigung aus und wie prägt das Plattenquartier die Gemeinden bis heute? Diese Fragen diskutieren Prof. Klaus Fitschen (Neuere und Neueste Kirchengeschichte an der Universität Leipzig) sowie Zeitzeuginnen- und Zeitzeugen.
Vorab wird zu einer Architekturführung durch die Paulus- und die St. Martinskirche eingeladen. Beide Gebäude wurden unter dem Leitgedanken entworfen, „Zelt Gottes unter den Menschen“ zu sein. Moderation: Carolin Haentjes.
Eine Veranstaltung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, der Ev.-luth. Pauluskirchgemeinde und der Katholischen Gemeinde St. Martin