Bereits heute nutzen viele Radfahrende den Weg entlang des Dortmund-Ems-Kanals als Freizeit- und Tourismusroute. Die Kanalpromenade ist jedoch in einigen Abschnitten sehr eng, an vielen Stellen besteht der Weg nur aus Splitt und Schotter oder es häufen sich Schlaglöcher und Pfützen. Nun soll sie als Alltagsradroute auch für pendelnde Berufstätige oder Studierende attraktiver werden, indem sie auf 3 bis 4 Meter verbreitert und asphaltiert wird. So lässt sich auf einer 27 Kilometer langen Strecke eine durchgängige und attraktive Fahrradroute von Stadtgrenze zu Stadtgrenze realisieren.
Gemeinschaftsprojekt
Auf einen solchen Ausbau haben sich die Stadt Münster und die Wasser- und Schifffahrtsdirektion des Bundes verständigt. Um den Bau kümmert sich die Stadt Münster, während die Finanzierung des Großprojektes zum überwiegenden Anteil durch den Bund erfolgt.
Bau in Abschnitten
In sechs Abschnitten wird der Betriebsweg des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes so hergestellt, dass Radfahrende und Zufußgehende ihn komfortabel nutzen können. Die Bauarbeiten wurden im September 2023 abgeschlossen. Der Ausbau der innenstadtnahen Strecke zwischen der Schleuse und Umgehungsstraße erfolgt erst, wenn dort der Kanal selbst verbreitert wird.