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Atombunker Köln-Kalk/DOKK

Museumsnacht: 

Führung: Verbindliche Voranmeldung notwenig vom 1.10–1.11. auf der Website: nachts.unter.koeln

Begrenzte Kapazitäten, kein Nachrückverfahren möglich.

STÄNDIG Mit der Kölner U-Bahn in den Atombunker? Der »Eiserne Vorhang« und der »Kalte Krieg« sind gerade für jüngere Generationen staubige Begriffe vergangener Tage. Kaum vorstellbar also, dass an der U-Bahn-Haltestelle Kalk-Post noch ein großer, stummer Zeitzeuge dieser Ära schlummert. Täglich fahren tausende Menschen unbemerkt durch einen Atomschutzbunker — den letzten seiner Art — und steigen darin aus oder um. Ohne es zu wissen, fahren sie durch einen Ort, der im Falle eines Nuklearangriffs über Leben und Tod hätte entscheiden können.

Hinweisschilder für einen nuklearen Schutzbau gibt es nicht, doch diese unvermutete Stadt unter der Stadt ist hautnah: Tonnenschwere Stahlschutz- türen, Luftfilter, Zisternen, Energieversorgung und sogar eine Kranken- station sind bis heute vorhanden und geben Einblick in die Zeit des Kalten Krieges und die damit verbundenen Bedrohungen und Ängste, denen die Kölner ausgesetzt waren. Als »Mehrzweckanlage« an die U-Bahn-Station angegliedert, sollte der Atombunker rund 2.400 Personen für maximal 14 Tage Schutz bieten. Danach hätten die Insassen den Bunker wieder ver- lassen müssen — egal, wie die Situation oberirdisch gewesen wäre. Die Dokumentationsstätte Kalter Krieg (DOKK), eine Außenstelle des Kölner Festungsmuseums, macht den Atombunker als Zeitzeugnis zugänglich und erlebbar. Auf einzigartige und beklemmende Weise wird eine Zeit konserviert, die das weltpolitische Klima maßgeblich beeinflusst hat. Ein bedeutendes Stück Geschichte, nicht nur der Stadt Köln.

Atombunker Köln-Kalk/DOKK: Mit der Kölner U-Bahn in den Atombunker? Der »Eiserne Vorhang« und der »Kalte Krieg« sind gerade für jüngere Generationen staubige Begriffe vergangener Tage. Kaum vorstellbar also, dass an der U-BahnHaltestelle Kalk-Post noch ein großer, stummer Zeitzeuge dieser Ära schlummert. Täglich fahren tausende Menschen unbemerkt durch einen Atomschutzbunker — den letzten seiner Art — und steigen darin aus oder um. Ohne zu wissen, dass sie einen Ort passieren, der im Falle eines Nuklearangriffs über Leben und Tod hätte entscheiden können. Hinweisschilder für einen nuklearen Schutzbau gibt es nicht, doch diese unvermutete Stadt unter der Stadt ist greifbar: Tonnenschwere Stahlschutztüren, Luftfilter, Zisternen, Energieversorgung und sogar eine Krankenstation sind bis heute vorhanden und geben Einblick in die Zeit des Kalten Krieges und die damit verbundenen Bedrohungen und Ängste, denen die Kölner ausgesetzt waren. Als »Mehrzweckanlage« an die U-Bahn-Station angegliedert, sollte der Atombunker rund 2.400 Personen für maximal 14 Tage Schutz bieten. Danach hätten die Insassen den Bunker wieder verlassen müssen — egal, wie die Situation oberirdisch gewesen wäre. Die Dokumentationsstätte Kalter Krieg (DOKK), eine Außenstelle des Kölner Festungsmuseums, macht den Atombunker als Zeitzeugnis zugänglich und erlebbar. Auf einzigartige und beklemmende Weise wird eine Zeit konserviert, die das weltpolitische Klima maßgeblich beeinflusst hat. Ein bedeutendes Stück Geschichte, nicht nur der Stadt Köln.

Obligatorische und verbindliche Voranmeldung zu den Führungen unter: https://nachts.unter.koeln

Robertstraße 2 / U-Bahn-Station Kalk-Post, 51105 Köln