Der Dionysiuschor in der Basilika St. Emmeram thront exakt oberhalb der Wolfgangskrypta und überrascht architektonisch: Seine Apsis ist nicht, wie sonst meist üblich, elegant halbrund, sondern streng rechteckig angelegt, was dem Raum eine fast burgartige Präsenz verleiht.
Wer hier den Blick hebt, schaut in den prachtvollen benediktinischen Himmel: Im 17. Jahrhundert wurde eine aufwendige Kassettendecke ein-gezogen, deren Malereien den wuchernden Stammbaum der Benediktiner und ihrer Zweigorden illustrieren. Das vielleicht Spannendste am Dionysiuschor ist jedoch das, was fehlt: der Rausch des Barock. Als die berühmten Brüder Asam die Basilika in den Jahren 1731 bis 1733 in ein barockes Meisterwerk aus Stuck, Gold und Fresken verwandelten, ließen sie den westlichen Anbau völlig unangetastet – quasi als Zeitkapsel. Er sollte im Kontrast zum modischen Barock die lange Geschichte und die ungebrochene Kontinuität der alt-ehrwürdigen Benediktinerabtei bezeugen.
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