KuLe
Das sagt
die Location:
Das Kunsthaus KuLe ist ein 5-stöckiger Altbau in der Auguststrasse in Berlin Mitte und ist als gemeinnütziger Kulturverein organisiert. KuLe steht programmatisch für “Kunst und Leben”. Entstanden ist der Name, als sich der Kern der KuLe-Gruppe bei interdisziplinären Theaterprojekten an der Hochschule der Künste kennenlernte und beschloss, nicht nur gemeinsam künstlerisch zu arbeiten, sondern auch zusammen zu leben. Die Gruppe besetzte im Sommer 1990 das leerstehende Haus an der Auguststraße 10 in Berlin-Mitte und gründete das Kunsthaus KuLe.
Von 1994 bis1998 haben die Bewohner_innen die Renovierung des maroden Altbaus in Zusammenarbeit mit den neu gefundenen Eigentümern und mit Hilfe des Förderprogramms “Bauliche Selbsthilfe” durchgeführt, um das Kunsthaus KuLe in seiner selbstorganisierten Form langfristig zu erhalten. Das Haus bietet Wohnraum für 16 Menschen mit einer Gemeinschaftsküche, einer Lounge, einem multifunktionalen Theaterraum und einer Fassadengalerie.
Der internationale Kulturaustausch ist wichtiger Bestandteil des Alltagslebens. Das Kunsthaus KuLe beherbergte seit 1990 Bewohner_innen und Gäste aus aller Welt, aus Europa (Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Norwegen, Rumänien, Schweiz) und Australien, China, Iran, Japan, Neuseeland, Tasmanien, USA und Weissrussland.