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Museum für Angewandte Kunst Köln

Es kommt doch irgendwie alles wieder. Retro ist von Vintage oft nicht zu unterscheiden. Leute suchen Flohmärkte nach Großmutters Geschirr ab, das gute alte String-Regal wird nach wie vor produziert, und Doppelsteg- und Horn-Brillen sind sowieso längst wieder Teil unseres Alltags. Unabhängig von allen psychologischen und gesellschaftlichen Triebfedern dieses Phänomens, kann man das auch so sehen: Gutes Design ist eben zeitlos.

Als einziges Museum in NRW bietet dir das MAKK das gesamte Spektrum des europäischen Kunsthandwerks - vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert - zum Bestaunen.

 

Es macht großen Spaß, zu ent­decken, was wann aufkam — und warum. Wechselnde Ausstellungen und ein vielfältiges Programm halten für jeden Besucher etwas bereit.

Dass Köln als Sitz mehrerer Designhochschulen ein Museum für Angewandte Kunst beherbergt, scheint nur folgerichtig. Auch angesichts der »Möbelmeile« entlang der Ringe ist das passend. Tatsächlich aber gibt es das MAKK schon seit 1888. Ursprünglich von Bürgern angeregt, wurde es als »Mustersammlung« der verschiedensten kunsthandwerklichen Gattungen gegründet. Handwerker, Entwerfer — neudeutsch: Designer — und deren Auftraggeber sollten sich inspirieren lassen (und den Vorbildern bestenfalls nacheifern). Es gibt Glas, Keramik, Silber und Gold zu bestaunen, Möbel und Textilkunst, Mode, Schmuck und Gebrauchsgrafik.

Heute wie damals will das MAKK anregen und auch Diskussionsforum sein.

Foto Credit: © Constantin Meyer Photographie

An der Rechtschule, 50667 Köln

5 Min. von der Haltestelle Dom/HBF (Linien 5, 16, 18)