Als ethnologisches Museum befindet sich das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt in einem fortlaufenden Transformationsprozess. Viele Objekte aus Afrika, Asien, den Amerikas und Ozeanien gelangten während der Kolonialzeit nach Köln – oft unter Gewalt, Zwang und in ungerechten Machtverhältnissen. Das Museum stellt sich dieser Geschichte und fragt: Wer hat gesammelt, wer erzählt über wen und wie erzählen wir diese Geschichten neu?
Das RJM arbeitet gemeinsam mit Menschen aus den Herkunftsgesellschaften, aus denen die Sammlungen kommen, sowie mit diasporischen Communities in Köln. Sie sind Expert*innen, Mitforschende, Berater*innen, Künstler*innen und Erzähler*innen. Im gemeinsamen Austausch geht es um die Fortwirkungen des Kolonialismus, um Erwerb, Besitz und Rückgabe – aber auch um Gerechtigkeit, Heilung und Solidarität. Das Museum versteht sich dabei als Raum der Dekolonisierung, des respektvollen Dialogs und der Toleranz.
Die Dauerausstellung von 2010 wird schrittweise erneuert. So entstehen Räume für vielfältige Stimmen, Sprachen, Narrative und Wissensformen. Orte wie der Yellow Room mit einer antikolonialen Bibliothek oder der SPACE4KIDS als Kreativraum für Kinder und Jugendliche laden zum Mitdenken, Mitfühlen und Mitgestalten ein. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Museen und kulturelle Teilhabe und gestalten das RJM aktiv mit.
Haltetstelle: Neumarkt
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