Alles Gute zum Geburtstag, Tanztage!
2026 feiert die älteste Berliner Produktionsplattform für den Tanznachwuchs ihr 30-jähriges Bestehen – gemeinsam mit ihrem Zuhause, den Sophiensælen. In einer Zeit, in der die Zukunft der Kultur hier und anderswo akut bedroht ist, wirkt die widerstandsfähige Geschichte der Tanztage Berlin und ihre Fortsetzung alles andere als selbstverständlich. Während wir unsere chaotischen Zwanziger hinter uns lassen und hoffnungsvoll nach vorne blicken (und ja, gesicherte Festivalfinanzierung und Grundeinkommen für Künstler*innen stehen ganz oben auf unserer Geburtstagswunschliste), präsentieren wir ein Jubiläumsprogramm, das unsere großzügigen Publika und die vielen brillanten Künstler*innen aus der ganzen Stadt feiert. Vor allem freuen wir uns über die vielen Wege, auf denen Tanz und Choreografie uns präsent und verbunden halten – gerade wenn es vielleicht leichter wäre, sich in Verzweiflung, Vermeidung oder Misstrauen zurückzuziehen.
Die diesjährige Ausgabe der Tanztage Berlin lädt uns hinter die Kulissen ein und bietet Einblicke in die Realitäten der freien künstlerischen Arbeit. Zehn Performances, darunter sieben Premieren sowie Workshops, Diskursformate und der erste Teil unserer Jubiläumspublikation Sophiensæle Forever bieten Perspektiven darauf, was die Arbeit des Kunstschaffens heute wert ist. Welche Konsequenzen hat es für das Arbeiten im Allgemeinen, wenn der Körper – der primäre Ort der Arbeit – gleichzeitig unsichtbarer gemacht und stärker ausgebeutet wird? Was bedeutet es, wenn Körper von Unsicherheit und finanzieller Belastung geprägt sind, aber dennoch diszipliniert, leistungsfähig und frei von Schwächen erscheinen sollen? Das Festival beleuchtet die anspruchsvolle, schweißtreibende und oft unbequeme Arbeit, trotz unserer Unterschiede aufeinander zuzugehen und einen gemeinsamen Weg zu finden. Dabei widmet es sich Angst, Wut und Überforderung, um darunter zarte Schichten freizulegen.
Mit den Tanztagen Berlin vertrauen wir auf die organische Intelligenz, das Wissen, das in unserem Gewebe gespeichert ist. Schaltet also den „Nicht stören“-Modus ein, atmet tief durch und habt keine Angst davor, euch von dem, was ihr seht und hört, verändern zu lassen. Ob es euch gefällt oder nicht, wir teilen mehr, als wir zugeben möchten.
Mit u.a. bottom up productions & Isabela Fernandes Santana, jee chan, Alvin Collantes, Colleen Ndemeh Fitzgerald, Elena Francalanci, Pooyesh Frozandeh, Dominique McDougal & Carro Sharkey, Pamela Moraga, PELUSIA, Dominique Tegho.
Kuration: Mateusz Szymanówka
Dramaturgische Unterstützung: Polina Fenko, Nima Séne
&
Team Sophiensæle
Die 35. Tanztage Berlin sind eine Produktion der Sophiensæle. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e.V., Theaterhaus Berlin und HZT Berlin. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Rausgegangen, Siegessäule, taz.
Die Abendkasse öffnet immer zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn.
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