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KÜNSTLERHAUS QUARTIER AM HAFEN KÖLN-POLL - Q18

date me digital – Ausstellung von Videopositionen

Das Atelierhaus Quartier am Hafen zeigt vierteljährlich kuratierte Einzel- und Gruppenausstellungen eingeladener Künstler verschiedener Sparten. Die Reihe wird von einem jährlich wechselnden Kurator konzipiert. Um den künstlerischen Austausch im Quartier zu stärken, soll das Ausstellungsprogramm ausschließlich externe Künstler zeigen. 

Die aktuelle Ausstellung Date me Digital – Story veranschaulicht drei Videopositionen, die sich intensiv mit Erzählungen auseinandersetzen.

18.09.20 von 18-22 Uhr

Laufzeit: 19.09.20 – 4.10.20
Öffnungszeiten: Sonntags 14-17 Uhr und zu den Offenen Ateliers 19.09. von 14-20 Uhr, 20.09. von 14-18 Uhr

Screening im Rahmen der Ausstellung jeweils um 15 Uhr:
20.09: Dominik Geis
27.09: Puck Verkade
04.10: Phaidonas Gialis

Loukia Alavanou hat am Chelsea College of Art and Design und dem RCA in London Kunst studiert. Die in Athen lebende Künstlerin entwickelt mit VR Kameras und Animationen narrative Filme, die den Betrachter fesseln und berühren. Sie schreibt Drehbücher und erarbeitet mit einem großen Team narrative Filme. Loukia Alavanous Bewegtbildarbeiten und Installationen bestehen aus „collagierten“ Fragmenten gefundener Filmquellen, die mit ihren eigenen Filmsequenzen verwoben sind. Sie untersuchen den Einfluss des Films auf die Bildung und Strukturierung des Gedächtnisses. Ein geschichteter Soundtrack wird als Unifier verwendet und erzeugt gleichzeitig einen Fluss zwischen den unterschiedlichen Bildern und einem Brechtschen Verfremdungseffekt. Die Künstlerin ist in den Übergangsjahren der Postdiktatur in Griechenland in einem kommunistischen Kontext aufgewachsen und versteht die Nachsynchronisation im Kino als Mittel, um Propaganda zu parodieren, Widersprüche zu übertreiben und das „Reale“ und das „Seltsame“ auszunutzen.
http://loukiaalavanou.com/

Johanna Reich (geb. 1977) lebt und arbeitet in Köln. Sie studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei Guillaume Bill und Andreas Köpnick, an der HfBK Hamburg bei Wim Wenders. Sie absolvierte einen Postgraduierten-Studiengang Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien, Köln bei Matthias Müller und Mischa Kuball sowie Austausch und Artist-in-Residence Programme in den USA, Israel, Spanien, Luxemburg und Rumänien. Johanna Reich wurde u.a. mit dem japanischen Excellence Prize for Media Arts, dem Förderpreis des Landes NRW für Medienkunst, dem Konrad von Soest Preis und dem Nam June Paik Award Förderpreis ausgezeichnet.
Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Ausstellungen und Sammlungen vertreten, u.a. in der Sammlung Goetz München, im Tokyo Metropolitan Museum of Photography und der Jerry Speyer Collection New York. Die rasant voranschreitende Digitalisierung und mediale Vereinnahmung unserer Alltagswelt sind zentrale Themen der in Köln lebenden Videokünstlerin Johanna Reich.
Sie lotet Grenzen realer, virtueller und malerischer Bilder aus und lenkt den Blick in minimalistischen Videoperformances darauf, welche Auswirkungen die Verschmelzung der Netzwelt und der wirklichen Welt auf unseren Alltag haben.http://johannareich.com/

Dominik Geis hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Marcel Odenbach studiert. Der Künstler sammelt Filmsequenzen nach gezielten Thematiken, die er zu einer neuen Bild und Klangkomposition verknüpft. Der Künstler orientiert sich bei der Entwicklung seiner Werke an die Erzählung bestimmter Ereignisse (Zerstörung von Pompeji), die er ungewöhnlich in Szene setzt. Häufig kooperiert Dominik Geis in seinen Werken mit Tänzern. Mit der Filmcollage erzeugt der Künstler neue Geschichten. Aufwendig kreiert er einen Sound, der die schnell wechselnden Bildwelten atmosphärisch begleitet. Für die Ausstellung Date me Digital – Story wird Dominik Geis eine neue filmische Arbeit in Kooperation mit dem Tänzer Gustavo Gomes entwickeln.
http://dominikgeis.de/

Programm zur Ausstellung:

TANZ am 18.09.20 um 19 Uhr
Bianca Mendonça zeigt Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung im Spannungsfeld zwischen Choreographie und Kartographie, indem Landschaften im Sinne einer Komposition aus physischen, politischen und kulturellen Schichten betrachtet werden.

OFFENE ATELIERS (rechtsrheinisch vom 18.-20.09.2020)
Im Rahmen der Offenen Ateliers Köln öffnet das Haus am SA von 14-20 Uhr und SO von 14-18 Uhr und zeigt Einblicke in die Ateliers teilnehmender Künstler.

TANZ am 04.10.20 um 15 Uhr
Im Rahmen der Tanzresidenz des QaH teilen die Tanz und Zirkus Companie Hippana in Kooperation mit der Cie Maleta Einblicke ihrer Recherche zu ihrem neuen Projekts "Runners" über die Evolution des Wurfs und des menschlichen Gangs auf dem Weg in ein technokratisches System.

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Wann?

18. Sep. 2020, 18:00 Uhr

Wieviel?

Eintritt frei