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Filmforum NRW

»ifs-Begegnung« Gender & Diversity mit »Die Dohnal«

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Das sagt der Veranstalter:

»DIE DOHNAL – Frauenministerin / Feministin / Visionärin«
(Dokumentarfilm, AT 2019, Regie: Sabine Derflinger, 104 Min., DCP)
Vorfilm: »Die Strände/Les Plages«
(Kurzfilm, AT 2019, Regie: Astrid Ofner, 10 Min., DCP)

Anschließend: Regisseurin Sabine Derflinger und Journalistin Alice Schwarzer im Gespräch mit Dr. Maxa Zoller (Leiterin IFFF Dortmund | Köln)
Eintritt frei | Filmforum NRW / Kino im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

Das IFFF ist einmal im Jahr die Plattform für aktuelle Entwicklungen in den Arbeiten von Frauen in der Filmproduktion. Um die Diskussion im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zum Thema Gender und Diversität anzuregen, zeigt die Reihe ausgewählte Spiel- und Dokumentarfi lme sowie experimentelle Arbeiten und stellt deren Macher*innen im anschließenden Gespräch vor.

Zum Film: Der Feminismus steht in neuer Blüte. Er verbindet sich mit anderen Antidiskriminierungs-Bewegungen und ist global organisiert. Mit »Die Dohnal« schreibt Regisseurin Sabine Derflinger politische Emanzipationsgeschichte: Johanna Dohnal, die 1979 als Staatssekretärin für allgemeine Frauenfragen ihre politische Karriere begann und später die erste Frauenministerin Österreichs wurde (1990-95), war eine der prägendsten Figuren der feministischen Bewegung des Landes und darüber hinaus. Der heutigen Generation von Feministinnen ist durchaus bewusst, dass Frauenpolitik kontinuierlich aus der »grand narrative« der Geschichte eliminiert wird. Vielleicht hatte dieser Film deshalb so einen überwältigenden Kinostart im März dieses Jahres; er spielte in ausverkauften Sälen und entfachte eine öffentliche Diskussion.
»‘Aus taktischen Gründen leise zu treten // hat sich immer noch als Fehler erwiesen‘ // Ich zitiere Dohnal laut, denn ich versteh es // Ich stehe auf den Schultern von Riesen // die eine Rolle spielten, die sie für sich schrieben« – singt Rapperin Yasmo in einer der vielen Szenen des Films, in denen junge Frauen wie Julia Herr, die erste Frau an der Spitze der Sozialistischen Jugend Österreichs, und Lena Jäger, Mitinitiatorin des Frauenvolksbegehrens, zu Wort kommen. Dabei wird der »Dohnal-Effekt« genauso beleuchtet wie ihr Werdegang. Mit zahlreichem Archivmaterial schafft Editorin Niki Mossböck eine Montage, in der das Medium zur Message wird. Die 1970er/80er werden dem Heute gegenübergestellt und es entsteht eine gewagte These: Es hat sich einiges geändert – vieles ist aber erschreckend gleich geblieben! Dieser Film empowert sein Publikum, er politisiert den Feminismus und stellt wichtige Fragen zu seiner Entwicklung.
Sabine Derflinger war nach dem Studium von Buch und Dramaturgie in Wien als Regisseurin, Autorin und Produzentin für zahlreiche fiktionale und dokumentarische Produktionen verantwortlich. Derflingers Filme wurden mehrfach ausgezeichnet, 2014 erhielt sie den Grimme-Preis.

Aufgrund eingeschränkter Sitzplatzkapazitäten wird um Anmeldung unter info@filmschule.de und um Erscheinen bis 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gebeten.

COVID-19-Info: Wir freuen uns sehr, wieder Filmveranstaltungen im Filmforum NRW durchführen zu können. Damit dies möglich sein kann, hat das Filmforum NRW ein Hygienekonzept mit u. a. folgenden Regeln erstellt:
– Das Kino ist für 68 Plätze geöffnet. Es stehen Doppelplätze und bei Bedarf Einzelplätze zur Verfügung.
– Bis zum Sitzplatz gilt Maskenpfl icht.
– Bitte wahren Sie den Sicherheitsabstand – auch im Foyer, an der Theke und vor dem Eingang.
– Alle Gäste müssen sich vor Ort registrieren. Alternativ kann das Registrierungsformular ausgedruckt und ausgefüllt mitgebracht werden.

Eine Veranstaltung der ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit dem IFFF Dortmund | Köln im Rahmen des Filmforums NRW e. V

Wann?

01. Jul. 2020, 19:00 Uhr

Wo?

Filmforum NRW
Bischofsgartenstr. 1
5 Minuten von der Haltestelle Dom/Hbf (Linien 5, 16, 18)

Wieviel?

Eintritt frei