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Theater im Bauturm

Trude Herr - Zwischen Sahara, Fidschi und Köln-Lindenthal

Es werden feste Sitzplätze vergeben. Bitte vor der Vorstellung an die Abendkasse kommen, um die entsprechenden Platzkarten zu erhalten.

Was erwartet dich?

Jede*r Kölner*in kennt das Lied "Niemals geht man so ganz". Doch gerade die jüngere Generation – uns eingeschlossen – weiß gar nicht so viel über die Person hinter diesem Lied und ihr gespaltenes Verhältnis zu ihrer Heimatstadt Köln: Trude Herr. Dieser so vielseitigen Person, die ihre Karriere als Büttenrednerin begann, jahrelang das erfolgreichste Kölner Volkstheater betrieb und später nach Fidschi auswanderte, wurde nun ein Theaterstück gewidmet.

Unser Rausgegangen-Kompass zeigt an:

🎯Einfühlsam, tiefgründig und humorvoll
🎯Hier findest du weitere Infos zum Stück
🎯Ein Stück Kölsche Geschichte
🎯Dauer: 95 Min. ohne Pause

 

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Das sagt der Veranstalter:

... oder: der: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten.

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2017

Inszenierung Sebastian Kreyer | Kostüm Maria Roers | Bühnenbild Thomas Dreissigacker | Video und Musik Valerij Lisac | Regieassistenz Hannah Greve
Mit Matthias Buss und Sebastian Kreyer | Premiere: 30.09.2017 | Dauer: 95 Min. ohne Pause

Bewundert viel und viel gescholten: Auf kaum eine Person der jüngeren Kölner Stadtgeschichte trifft Goethes berühmtes Wort wohl so zu wie auf Trude Herr.
Zunächst als kritische Büttenrednerin im Nachkriegskarneval gefeiert, kam sie schon bald nur noch schwer vom Stereotyp der korpulenten Ulknudel los. Da sie nirgends ein Theater fand, das ihrer Vision angemessen war, baute sie sich selbst eines: Im Theater im Vringsveedel war sie von 1977 bis 1986 als Schauspielerin, Autorin, Regisseurin, Kostümbildnerin, Requisiteurin und Managerin tätig, um auf diese Weise das Volkstheater neu zu erfinden – doch für viele Kölner war diese Erfindung zu drastisch und zu ordinär. Trude Herrs Verhältnis zu ihrer Heimatstadt blieb stets ambivalent: Immer wieder drehte sie Köln den Rücken, um ambitionierte Filmprojekte in der Sahara zu realisieren oder auf die Fidschi-Inseln auszuwandern, gleichzeitig jedoch sang sie mit Niemals geht man so ganz und Die Stadt Hymnen der kritischen Liebe zu Köln. Heute ist es an der Zeit, Trude Herr als Performerin neu zu entdecken, deren radikale Zurschaustellung von femininer Selbstbestimmtheit dafür sorgt, dass Vringsveedel und Sahara gleichermaßen Ort existentieller Erfahrung sein können: „Im Zentrum ihrer Stücke steht immer eine dicke Frau. Sie spielt immer ums Überleben.“ (Jürgen Flimm)

Ticketverkauf:

Hauseigener Vorverkauf im Foyer des Theater im Bauturm Montag bis Freitag 17 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag immer zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn.

Abendkasse im Foyer des Theater im Bauturm an Vorstellungstagen ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Online: über www.offticket.de oder www.koelnticket.de (inkl. VRS ticket), sowie an allen KölnTicket-Vorverkaufsstellen.

Tickethotline:
(0221) 52 42 42
Weitere Infos: www.theaterimbauturm.de

Wann?

26. Apr. 2020, 18:00 Uhr

Wo?

Theater im Bauturm
Aachener Straße 24-26
3 Min. vom Rudolfplatz (Linien 1, 7, 12, 15)

Wieviel?

23,10€

Mit dem Rausweis kommst du kostenlos zu dem Event.

Weitere Termine

So, 26.04.2020 18:00 Uhr - 19:25 Uhr - Theater im Bauturm

Mo, 27.04.2020 20:00 Uhr - 21:25 Uhr - Theater im Bauturm