Das Rausgegangen-Team beim StrongmanRun!

Mit letzter Kraft verfasse ich diese Zeilen. Warum fragst du dich sicherlich – die Antwort darauf besteht eigentlich aus nur drei Worten: Fisherman's Friend StrongmanRun. Aber bei diesen dreien möchte ich es nicht belassen, denn wie es dazu kam und unsere Eindrücke sind natürlich höchst interessant ;-)

Das Ganze begann Anfang August mit einer äußerst spontanen und wenig durchdachten Aussage von Tim und mir als wir mit den Veranstaltern des Laufes zusammen saßen. Theoretisch erschien es uns damals überhaupt kein Problem, spaßige 10 km mit Hindernissen erfolgreich hinter uns zu bringen. Wir waren sogar so überzeugend, dass wir noch sieben andere Teammitglieder für diese Idee begeistern konnten. Je näher der 9.09. jedoch rückte, desto öfter stellte ich mir persönlich die Frage, auf welchem Höhenflug ich mich bei meiner Zusage eigentlich befunden hatte :D So langsam wäre auch irgendeine Art von (Lauf-)Training notwendig gewesen, aber leider war mein Gehirn genau da sehr kreativ wenn es darum ging eine passende Ausrede zu erfinden und irgendwann war der Zug auch abgefahren, sodass ich die ganze Thematik unter „Jetzt bringt es auch nichts mehr“ verbuchte. Glücklicherweise (wenn man das so sagen kann) waren die Mitglieder der Rausgegangen-Teams da ähnlich eingestellt, so sahen wir in dem Lauf in erster Linie den Spaßfaktor und das Potenzial zur Teamstärkung.

Und genau das haben wir bekommen! Um einmal vorauszugreifen: wir sind gemeinsam, glücklich über die Ziellinie gelaufen und haben das gesamte Event sehr genossen. Es war ja das erste Mal überhaupt in Köln und dafür sehr gut organisiert und am Fühlinger See an einer perfekten Location. Man hat richtig abwechslungsreiche Laufwege, die durch Wälder, Felder, Wiesen, an Straßen und dem See vorbei führen und sich so bereits in der Schwierigkeitsstufe unterscheiden. Dazu kommen natürlich noch die Hindernisse, die für mich persönlich zeitgleich Fluch und Segen waren. Auf der einen Seite war ich echt dankbar, weil man eigentlich an jedem Hindernis ein paar Sekunden oder sogar Minuten warten musste und daher wenigstens ein wenig verschnaufen konnte. Auf der anderen Seite waren vor allem die Wasserhindernisse eine echte Herausforderung (wer noch nie bei gefühlten 15 Grad in kompletter Montur ein Stück durch einen See geschwommen und danach in der triefenden Montur, einschließlich der Schuhe, weiter gelaufen ist, sollte sich dringend überlegen, sich im nächsten Jahr anzumelden!), die zusätzlich sehr an den Kräften zehrte. Aber, und das kann ich gar nicht oft genug betonen, im Team haben wir alles gemeinsam gepackt, uns gegenseitig motiviert und unterstützt, sodass wir an unsere Grenzen (und ich wohl auch darüber hinaus) gegangen sind! Andere Hindernisse wiederum haben einfach nur Spaß gemacht, wie z.B. das Schaum- und Bällchenbad, in denen wir gerne verweilt haben, oder der Wasserfall plus Rutsche, die zusätzlich für einen kleinen Adrenalinkick sorgten. Der Spaß kam also definitiv nicht zu kurz, vor allem im Rausgegnagen-Team.

Erster sind wir so natürlich nicht geworden, aber im Verhältnis zu unserer Untrainiertheit und der Tatsache, dass wir immer zusammen geblieben sind, haben wir doch eine ganz gute Zeit erreicht. Das Titelbild zeigt übrigens leider nicht alle glücklichen Teilnehmer, da die anderen so schnell wie möglich unter die Dusche gehüpft sind. Aber dafür sind hier noch ein paar Momente, die der Sportograf unterwegs eingefangen hat.

Und hier noch ein kleines Video mit ein paar persönlichen Eindrücken. Es war uns eine Freude und wir schließen es nicht aus, im nächsten Jahr wieder über die Start- und Ziellinie zu laufen! ;-) Der Lauf findet übrigens an ganz vielen verschiedenen Orten statt, informier dich gerne hier und schon kannst du beim nächsten auch dabei sein!