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ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105
Das Philharmonische Orchester Würzburg eröffnet die Reihe der Sinfoniekonzerte unter der Leitung von Generalmusikdirektor Mark Rohde mit Anton Bruckners monumentaler 5. Sinfonie – einem Werk, mit dem sich Bruckner einmal mehr als begnadeter musikalischer Architekt bewies. Früh als „Glaubenssymphonie“ oder gar „Heilige Schrift“ verehrt, wurde die Sinfonie von Bruckner selbst als sein „kontrapunktisches Meisterwerk“ bezeichnet. In der Tat ist das Werk Zeugnis durchdachter, komplexer Konstruktion. Das Finale gipfelt in einer kunstvoll gearbeiteten, weit aufblühenden Doppelfuge. Dabei führt Bruckner in dieser Sinfonie alles zusammen, was sein Schaffen und seine Klangwelt prägt: den geheimnisvollen Beginn aus einem mystischen Urgrund, die sakralen Anklänge, feierliche Streichergesänge und schließlich das sich in großer Steigerung erstreckende, triumphale Choral-Finale, das die Sinfonie mit größtem Glanz abschließt. Umso tragischer, dass Bruckner sein Werk nie im Konzertsaal hören konnte. Fast zwanzig Jahre nach ihrer Entstehung wurde die Sinfonie, zudem in gekürzter Fassung 1894 in Graz uraufgeführt. Der bereits schwer kranke Bruckner konnte diesem Konzert nicht mehr beiwohnen.
Preisinformation:
Tickets ab 4.7.
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