FOTO: © Nik Schölzel
7. SINFONIEKONZERT
Das sagt der/die Veranstalter:in:
RICHARD WAGNER
Vorspiel zum 1. Akt der Oper Lohengrin
RICHARD STRAUSS
Vier letzte Lieder
Frühlingsfeier op. 56, Nr. 5
NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW
Scheherazade – Sinfonische Suite op. 35
Ein Abend zwischen Abschied und dem Reiz des Fremden: Richard Strauss’ Vier letzte Lieder gelten als bewegende Rückschau und künstlerisches Vermächtnis seines über 80-jährigen Lebens. Die 1948 im Rückzug nach dem Zweiten Weltkrieg in der Schweiz komponierten Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff verbinden Todesahnung mit der unerschütterlichen Hoffnung auf das Jenseits. Wenn zum Schluss die Frage gestellt wird: „Ist dies etwa der Tod?“, so antwortet das Horn mit dem Verklärungsmotiv aus Strauss’ sechs Jahrzehnte zuvor komponierter Tondichtung Tod und Verklärung.
Eine Vorahnung dieser Erlösung gibt Richard Wagner mit dem Vorspiel zu seiner Oper Lohengrin. Hier klingt, so Wagner, die „wunderwirkende Darniederkunft des Grales im Geleite der Engelsschar“. In schimmernden Linien und schwebenden Harmonien entfaltet sich eine Musik, die Friedrich Nietzsche mit einem Drogenrausch verglich, „blau, von opiatischer, narkotischer Wirkung“.
Rimski-Korsakows Scheherazade beschließt den Abend mit farbenprächtiger Erzählkunst. Die viersätzige sinfonische Dichtung lässt die Märchenwelt aus Tausendundeiner Nacht in opulenter, von Wagners Musikdramen beeinflusster und mit slawischem Kolorit durchsetzter Orchestrierung aufleben. Die Solovioline verkörpert die kluge Scheherazade, die als Erzählerin mit jedem neuen Kapitel das Orchester zu funkelnden Klangbildern – von stürmischen Meeren und prunkvollen Festen bis zu geheimnisvollen Nächten – anregt.
Preisinformation:
Tickets ab 1.4.
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