FOTO: © Thomas Glöß

19. WirtschaftsDialog: Resilienz? Wie kann Deutschland unabhängiger werden?

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Globale Krisen, geopolitische Spannungen und wiederkehrende Lieferkettenstörungen haben eine Frage ins Zentrum wirtschaftspolitischer Debatten gerückt: Wie resilient ist der Wirtschaftsstandort Deutschland – und wovon hängt seine Stabilität ab? Die Diskussion um Abhängigkeiten von einzelnen Ländern, Zulieferern und Absatzmärkten betrifft längst nicht mehr nur Spezialisten, sondern zentrale Zukunftsfragen von Wachstum, Wohlstand und Sicherheit.

Besonders deutlich zeigt sich dies bei der Versorgung mit Rohstoffen, der starken Exportorientierung einzelner Branchen, kritischer Infrastruktur und sicherheitsrelevanten Gütern. Dabei geht es nicht um Abschottung, sondern um die Frage, welche Abhängigkeiten ökonomisch sinnvoll, politisch vertretbar und strategisch riskant sind.

Wie abhängig wir tatsächlich von bestimmten Ländern, Märkten und Zulieferern sind und wo reale Verwundbarkeiten liegen, zeigen die aktuellen internationalen Entwicklungen.

Wo also liegen die Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Steuerung: Wie viel strategische Autonomie ist realistisch, finanzierbar und wirtschaftlich klug? Welche Rolle spielen Diversifizierung, europäische Kooperation und technologische Innovation? Und was bedeutet all das konkret für Industrie, Mittelstand, Beschäftigte und den Standort Deutschland in den kommenden Jahren?
Über diese und weitere Fragen diskutieren:
    Matthias Ecke, Mitglied des Europäischen Parlaments 
    Anja Hähle-Posselt, Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung, Leipzig
    Prof. Dr. Uwe Cantner, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Jena

Moderation:
    Wolfgang Brinkschulte, Journalist und Kommunikationsberater, Leipzig
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Fragen!

Location

Friedrich-Ebert-Stiftung Burgstraße 25 04109 Leipzig

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