FOTO: © Thomas Glöß

"Die Scham muss die Seite wechseln": Wie kann der Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt in Leipzig und Sachsen ausgebaut werden?

Das sagt der/die Veranstalter:in:

“Die Scham muss die Seite wechseln”, wie es Gisèle Pelicot während des Prozesses gegen ihren Ex-Mann gefordert hat. Ihr Ehemann hatte sie jahrelang betäubt, vergewaltigt und Fremden zum sexuellen Missbrauch angeboten. Das ist leider kein besonders verstörender Einzelfall, denn: Sexualisiete und häusliche Gewalt gegen Frauen ist keine Ausnahme. Gewalt gegen Frauen hat System. In Sachsen passiert das fast jede Stunde.
Das sind Angriffe auf die Grundwerte unserer Gesellschaft. Und an dem Ausmaß an Gewalt gegenüber Frauen hat sich in den letzten Jahren trotz zahlreicher Maßnahmen erschreckend wenig geändert. Daher drängen sich Fragen auf: Was müssen wir in Sachsen dafür tun, um den Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt auszubauen? Was braucht es, damit Opfer besser unterstützt und Täter konsequent bestraft werden? Wie und wann wird die Scham endlich die Seite wechseln?

Darüber möchten wir mit Vertreterinnen aus der Praxis, der Wissenschaft und der Politik ins Gespräch kommen und dabei die Situation in Sachsen und Leipzig genauer in den Blick nehmen.
Es diskutieren:
Susanne Helweg, Anwältin, Leipzig
Susanne Hampe, Geschäftsfühererin und Mitbegründerin des Bellis e.V., Leipzig
Laura Stellbrink, Mitglied des Landtages, Sachsen
Moderation:
Pia Heine, Stadträtin und Historikerin

Location

Friedrich-Ebert-Stiftung Burgstraße 25 04109 Leipzig

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