FOTO: © © Halil Altındere

Halil Altındere. Space Refugee

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Das sagt der/die Veranstalter:in:

Für den Neuen Berliner Kunstverein entwickelte Halil Altındere das Space Refugee-Projekt, das mit ironischer Distanz angesichts europäischer Überfremdungsängste den Weltraum als Zufluchtsort für Flüchtlinge vorschlägt. Eines der zentralen Bestandteile der Ausstellung ist ein Film über den ehemaligen syrischen Kosmonauten Muhammad Ahmed Faris, der 1987 mit dem sowjetischen Raumschiff Sojus TM-3 für einen
7-tägigen Aufenthalt zur Raumstation Mir flog. Heute lebt der ehemalige Held der Sowjetunion und Anhänger der demokratischen Oppositionsbewegung gegen Assad als Flüchtling in Istanbul. Altındere kritisiert in seinen Arbeiten den militärischen Apparat und die Regierungspolitik sowie die patriarchalischen und nationalistischen Strukturen innerhalb der Türkei. Migration, Identität, Geschlecht sowie Fragen nach dem Einfluss westlicher zeitgenössischer Kunstströmungen auf die aktuelle Kunstszene der Türkei prägen sein Werk.

Ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von „Die Ästhetik des Widerstands—Peter Weiss 100", ein Festival des HAU Hebbel am Ufer, Berlin.

Eröffnung 14. SEP, 18 Uhr
Laufzeit: 15. SEP—6. NOV 2016
Öffnungszeiten: Di—So 12—18 Uhr, Do 12—20 Uhr

Location

n.b.k. Showroom
Chausseestrasse 128 / 129
10115 Berlin

Organizer

Berlin Art Week
Berlin

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