FOTO: © Kulturprojekte Berlin
65 Jahre Mauerfall
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Am 13. August 2026 jährt sich der Beginn des Berliner Mauerbaus zum 65. Mal. Aus diesem Anlass entsteht vom 13. bis 16. August 2026 am Brandenburger Tor ein temporärer Erinnerungsort mit Installation und Ausstellung sowie Führungen, Konzerten und Zeitzeug*innengesprächen. Des Weiteren laden stadtweit Gedenkstätten, Archive, Museen uvm. zu Veranstaltungen ein, die unterschiedliche Perspektiven auf Mauer und Teilung thematisieren.
Installation am Brandenburger Tor / Platz des 18. März:
Auf dem Platz des 18. März, wo einst die Mauer verlief, macht eine 30 Meter lange Installation die räumliche Präsenz der ehemaligen Grenze erfahrbar. Die Intervention spielt mit Transparenz, Blickachsen und Perspektivwechseln und lädt Besucher*innen zur Interaktion ein: Je nach Standpunkt wirkt sie durchlässig oder undurchdringlich und erzeugt so Momente der Irritation, der Orientierungslosigkeit, aber auch der Begegnung.
Ausstellung am Brandenburger Tor / Platz des 18. März:
Parallel dazu präsentiert die Open-Air-Ausstellung „Mauerblicke. Berlin 1961–1990“ historische Fotografien, die den Alltag mit der Mauer dokumentieren. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die mit der Teilung leben mussten, sie beobachteten, dokumentierten oder überwachten.
Am 13., 14. und 16. August ab 12 Uhr finden kostenfreie Führungen durch die Open-Air-Ausstellung in Deutsch und Englisch statt. Zusätzlich gibt es Live Speaker (in Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und in Leichter Sprache), die Fragen rund um die Geschichte der Mauer und der Teilung der Stadt beantworten.
Programm am Brandenburger Tor / Platz des 18. März:
Am 13., 14. und 16. August ab 17:30 finden am Brandenburger Tor Zeitzeug*innengespräche, Lesungen und Konzerte u.a. von Masha Qrella, hackedepicciotos sowie Katharina Kollmann (Nichtseattle) und der Chor der KulturMarktHalle statt.
Weitere Infos und das gesamte Programm findet ihr hier mauerbau65.berlin
Aufgrund der Demonstration „Rave The Planet Parade“ bleiben Installation und Ausstellung am Brandenburger Tor am 15. August geschlossen, dafür sind diese über den Programmzeitraum hinaus am 17. August geöffnet.
Ein Projekt von Kulturprojekte Berlin und der Stiftung Berliner Mauer, in Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Ermöglicht durch Mittel des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der LOTTO-Stiftung Berlin. Der temporäre Erinnerungsort am Brandenburger Tor wird konzipiert und realisiert von Kulturprojekte Berlin, mit einer Ausstellung kuratiert von der Stiftung Berliner Mauer. Die Installation des Künstlers Hubertus Hamm wurde konzipiert von art Next Level in Kooperation mit Artikel Eins Initiative für Menschenwürde e.V.
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