FOTO: © Otto Donath, Bundesarchiv
80 Jahre Flucht und Vertreibung. Geschichten vom Flüchten, Ankommen und Erinnern in Deutschland
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, an den Verlust von Heimat und die Ankunft im Westen lebt in unzähligen Familiengeschichten fort. Gemeinsam mit der Landesvertretung Schleswig-Holstein schauen wir, wie sich die Situation der Vertriebenen in Berlin im Vergleich zu Schleswig-Holstein darstellte und fragen danach, wie präsent die Fluchtgeschichten in unseren Familien und in unserer Gesellschaft sind. Zudem geben wir einen Ausblick auf die Sonderausstellung „Zuflucht Berlin. Flüchtlinge und Vertriebene in der geteilten Stadt“, die im Herbst 2027 eröffnet.
PROGRAMM
Begrüßung
Sandra Gerken, Bevollmächtigte des Landes Schleswig-Holstein beim Bund
Zur Einführung
Rund 14 Millionen geflüchtete und vertriebene Deutsche: Wie wir erinnern
Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung Versöhnung, Berlin
Vortrag
Zuflucht Berlin: Ankommen und Leben in der geteilten Stadt
Dr. Fabian Kuhn, Kurator, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
Vortrag
Die West-Berliner Vertriebenen-Verbände im Visier der Stasi
Dr. Heike Amos, Institut für Zeitgeschichte, München
Vortrag
Fremde neue Heimat: Ankommen in Schleswig-Holstein
Martin Gietzelt, Historiker, Dithmarschen
Gespräch
Wie gegenwärtig sind die Fluchtgeschichten in unseren Familien und in
unserer Gesellschaft?
Moderation: Dr. Daniel Hadwiger, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
WEITERE HINWEISE
Einlass: 18.30 Uhr
Sprache: Deutsch
Ort: Landesvertretung Schleswig-Holstein, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin
EINTRITT FREI
MIT ANMELDUNG
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