FOTO: © Symbolbild Mahrael Boutros // Unsplash
Aderounmu, Kessler & Spieler - Vertöchterung
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Was bedeutet es, Tochter* zu sein – innerhalb einer Familie, innerhalb einer Generationenlinie, innerhalb eines Geflechts aus Erwartungen, Fürsorge und Weitergabe? In „Vertöchterung“ erforschen drei Studierende des Instituts für Sprachkunst, der Universität für angewandte Kunst Wien, die Figur der Tochter* als Teil eines vielstimmigen, transgenerationalen Zusammenhangs.
Aus einer FLINTA*-Perspektive heraus beschäftigen sie sich mit Mutter-Tochter-Beziehungen, Sorgearbeit, queerer Liebe, Krankheit, Erinnerung und transgenerationalem Trauma. Die Arbeiten ergänzen, unterbrechen und kommentieren einander – der Versuch einer mehrpersonalen Stimme, die sich chorisch Gehör verschafft.
Zwischen Essay, Prosa und lyrischem Fragment entfaltet sich eine Lesung über Herkunft und Widerstand, über das Weitergeben und das Durchbrechen von Mustern – und über die Frage, wie viele Stimmen es braucht, um eine Geschichte neu zu erzählen.
Besetzung
Lesende : Mattea Kessler
Lesende: Lotti Spieler
Lesende: Malak Jayeola Aderounmu
Location