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Antisemitismus sichtbar machen. Die Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle (HiNT)
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Larissa Denk und Shelly Meyer im Gespräch mit Olaf Kistenmacher
Antisemitismus sichtbar machen. Die Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle (HiNT)
Seit 2025 gibt es HiNT, die Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle, die vor Kurzem ihren ersten Bericht vorgelegt hat (https://hint.hamburg). Die Hinweisstelle erfasst nicht nur strafrechtlich relevante Vorfälle, sondern auch solche, die nicht strafbar sind, und ordnet sie in einen größeren gesellschaftlichen Kontext ein. Aber das Problem bleibt, dass Hinweisstellen nie ganz das ganze Ausmaß erfassen. Wir wollen an diesem Abend über die Arbeitsweise von HiNT mit dem besonderen Fokus auf antisemitische Vorfälle sprechen: Wie werden sie gemeldet und eingeordnet? In welchem Zusammenhang stehen Antisemitismus und Rassismus? Wie unterscheidet sich HiNT von anderen Hinweisstellen wie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin?
Dr. Larissa Denk promovierte über die jüdische Community in Südafrika und ist seit Jahren in der politischen Bildung aktiv. Sie leitet HiNT bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.
Shelly Meyer engagiert sich lange in der politischen Bildung gegen Antisemitismus und Rassismus, mit dem Schwerpunkt auf Medienkompetenz. Sie war Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde in Hamburg (https://shellymeyer.de).
Moderation: Dr. Olaf Kistenmacher, Historiker
Antisemitismus ist ein gravierendes Problem in der Gegenwart. Das war in der jüngsten Vergangenheit nicht zu übersehen. Schon vor dem Anschlag in Halle 2019 sind Jüdinnen und Juden auf der Straße attackiert worden, neue rechte Bewegungen und Parteien fordern ein Ende der „Erinnerungsdiktatur“ und antisemitische Verschwörungstheorien finden immer mehr Verbreitung. Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit den aktuellen Erscheinungsformen der Judenfeindschaft in verschiedenen politischen, weltanschaulichen und religiösen Milieus und stellt zugleich Initiativen und Handlungsmöglichkeiten vor, wie man sich gegen Antisemitismus im 21. Jahrhundert engagieren kann.
Eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg in Kooperation Hamburg vernetzt gegen Rechts – Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e. V.
Als Veranstaltende behalten wir uns bei allen Veranstaltungen vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.
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