Poli Tiks – was uns bewegt, uns zu bewegen?
Grafik – Malerei – Installation
Die Ausstellung in der KulturMarktHalle schafft Kontakträume, in denen ganz persönliche Themen in Form von Zeichnungen, Drucken, Textcollagen, Malereien und Installationen offen angesprochen werden. KünstlerInnen und Aktivisten stellen einen ersten Beitrag zur Verfügung.
Es geht um schwere Themen, die man keinem wünscht, doch jede/r kennt: Identität und Selbstsuche. Alltag und Ausdruck. Kontakt und Konflikt. Illusion und Enttäuschung. Vertrauen und Verrat. Entscheidung und Scheitern. Wiederaufstehen und Weitermachen.
Über die Einladung, selbst aktiv an der Ausstellung mitzuwirken, wächst aus sehr persönlichen Einblicken ein Politikum. Gefühlschaos. Alltagskonflikte. Lösungsstrategien. Gesellschaftsordnung. Das Private wird politisch, weil es uns alle betrifft. Dafür muss jede/r Mensch gehört und gesehen sein. Jede/r – auch DU.
Programm:
Samstag, 14 Uhr
Vernissage
Sonntag, 15 Uhr
Performance von Jetzt-Jetzt-Trafo
Sonntag, 18 Uhr
Finissage
Mit Kunst von
Kati Leberecht: EVALUATIONäre KUNST – eine Befragung des War-, Ist- und Wird-schon-wieder-Zustands
In den letzten Jahren folgte eine Krise der nächsten. Nicht nur gesellschaftspolitisch, sondern auch in meinem Leben. Partnerschaft, Familie, Kollegium, Freundeskreis – überall Konflikte. Dabei bin ich zufriedener denn je!
Ist das jetzt gesellschaftspolitisch bedingt oder reine Privatsache? Wo ist die Leichtigkeit?
Während ich früher dem Vergnügen nachging, fahre ich heute Gefühls-Achterbahn.
Während ich damals zwischen Familienalltag und Urlaubsplanung als Workaholic funktionierte, wirkt heute alles schwieriger. Was hatte sich verändert?
Erschöpfung. Erkrankung. BurnOut. Lebensgefahr. Stop.
Ich hörte auf zu funktionieren! Ich hatte keine Wahl. Wiederholt, doch mit einem Unterschied: Ich war jetzt
alt genug, um Verantwortung zu übernehmen.
Ein/e AkzepTanz mit dem, was war, was ist und was werden könnte.
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Jetzt-Jetzt-Trafo: VERRAT (AT) – „Es hängt ein Grauschleier über der Stadt“
Partizipative Lesung & Projektvorstellung
VERRAT (AT) ist ein performativ-dokumentarisches Projekt zu Verrat, Vertrauen und den Nachwirkungen der DDR-Staatssicherheit. Es fragt, wie Überwachung, Denunziation und ideologische Loyalität Biografien prägten – welche Spuren bis heute in Gesellschaft und politischer Kultur wirken. Welche Bedeutung hat diese Vergangenheit für Vertrauen, Identität und unser heutiges Miteinander?
Im Zentrum steht ein anonymer Fragebogen!
Wir laden Sie ein, teilzuhaben: Ihre Perspektiven, Erinnerungen und Haltungen können hier einfließen!
-> Fragebogen
-> Projektbeschreibung
Ziel ist ein vielstimmiges Bild von Erinnerung und Gegenwart. Sie sind die Autor:innen! Wir öffnen den Raum dafür, Geschichte selbst zu erzählen statt beschrieben zu werden. Aus diesen Erfahrungen entsteht 2027 ein Theaterstück.
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POLA: Doch jeder muss die Schaufel selbst anpacken
eine 2-stündige Debattierrunde bei Pola
immer am 8. eines Monats
2 Themenwände aus dem 8er- Salon für artspring
Von lecker bis tödlich: Der toxische Kuchen der Kommunikation I Sag niemals ICH I Akzeptieren statt Kämpfen
FANG AN: Mut zum Ungehorsam I Was tun in einer sexualisierten Hochkultur? Befreiung der Wünsche I Behalt dein Scheiß für dich
© 8er-Salon by POLA
AUFRUF zum MITKRITZELN und MITMISCHEN
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Sonja Kirschning und Kati Leberecht: Wer ist der Mobb? Wer fühlt das? Wer entscheidet sich?
EVALUTIONäre KUNST - Eingang ist Ausgang.
Schluss mit dem (gefühls-)kalten Krieg.
Treffen sich Zwei. Stress.
Wer wirkmächtiger ist, entscheidet, wie es geht?
Und dann… komplex, komplexer, universal.
Das Leben besteht aus denen die Fragen und denen, die VerAntworten.
Wer verantwortet die Welt?
Nur du und ich - ist gleich Wir.
Wir tragen die Verantwortung.
Wir fühlen alle: Gefühle.
Was bleibt?
Haltung!
Ich bin der Mobb. Ich fühle das. Ich entscheide mich.
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Valentina Colla und Cris Martínez Reig: Menschen aus der Ukraine im Kiez und die Grundwerte Europas: Ein Dialog.
Demokratie-Ausstellung zu den Grundwerten Europas
Die Ukraine und Europa. Ein wichtiges politisches Thema. Wie geht es aber einzelnen Menschen damit, die aus der Ukraine nach Berlin geflüchtet sind? Was verbinden sie mit den Grundwerten Europas? Ein Experiment. Weißes Papier für ihre Ideen, Assoziationen, Gefühle.
Ohne Vorgabe, aber mit Respekt, Offenheit, Neugierde und Akzeptanz.
(Vielen Dank an die Menschen der Volkssolidarität Gemeinschaftsunterkunft in der Storkower Straße 101A)
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Wahlpflichtkurs Kunst Jg.10 der Gustave-Eiffel-Schule – „Ist doch nur Spaß!“
Wenn Sprache unser Miteinander bestimmt und gleichsam der Deutungshoheit jedes Zuhörers gehorcht – wie missverstehen wir uns richtig?
Können FunFakten unsere Meinung retten?
Abstrakte Malerei und Interaktion
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Wahlpflichtkurs Kunst Jg. 9 der Gustave-Eiffel-Schule - „Alle wollen glücklich sein.“
SUCHT. Der eigene Organismus sucht Ausgleich zum verdrängten Gefühl. Kein Zugang braucht Ersatzglücklichmacher. Gute-Laune-Produkte helfen.
Doch: What goes up, must come down. Besser mal von hinten dran gedacht.
Und auf der Suche nach Glück, darf man nicht hängenbleiben. Immer wieder nicht.
Sich selbst im Blick behalten und das echte Leben leben.
Du bist stärker als du fühlst.