Das sagt der/die Veranstalter:in:
cleo reed & Matthew Jamal
[DE] Als Schülerin des schwarzen Underground-Sounds und dessen Intentionen ist Cleo Reed (geb. Ella Josephine Julia Moore) eine multidisziplinäre Künstlerin, deren Schaffen partizipative Kunst, Musikkomposition, Instrumentenbau, Bandleitung, Installationen und Textilkunst umfasst. Aufgewachsen in New York City und Washington, D.C., reicht Reeds Hintergrund von einer klassischen Ausbildung an der Harlem School of the Arts bis hin zum Studium der Tontechnik und des Sounddesigns am Berklee College of Music.
Reed ist eine junge, visionäre Künstlerin mit einer einzigartigen Stimme und dem unerschütterlichen Engagement, ihre Vorgänger zu würdigen und gleichzeitig den Status quo zu untergraben.
[EN] A student of Black underground sound and intention, Cleo Reed (née Ella Josephine Julia Moore) is a multi-disciplinary artist whose practice uses participatory art, music composition, instrument-making, bandleading, installation, and fabric arts. Raised in NYC and DC, Reed’s background ranges from classical training at Harlem School of the Arts, to studying sound engineering & design at Berklee College of Music.
Reed is a young, visionary artist with a singular voice and an unwavering commitment to honoring those that came before while subverting the status quo.
Malva
[DE] Malva sitzt mir gegenüber, wild gelockt und doch ordentlich frisiert. Feingliedrige Hände umfassen eine Kaffeetasse. Große Augen ertasten Raum und Menschen, denn Malva betrachtet gerne das Leben - ihres und das der anderen, generell und auf ihrem zweiten Album „A Soft Seduction Daily". Sie schaut von oben herab, ohne jedwede Herablassung, dafür aus einer Art erzählerischen Vogelperspektive. Probates Transportmittel der Wahl sind Töne, Melodien, Kadenzen, die auch auf ihrem zweiten Album scheinbar ohne Anstrengung herausperlen, aus dieser jungen Frau, die sich aufmacht das Dasein zu erkunden. Malva, die mit 16 erste Songs aufnahm und schon Melodien nachgesungen hat, als ihr noch Worte fehlten.
„Manchmal sagen Leute 'seid doch mal laut!'" Malvas Ringe klackern auf ihrer Tasse ungeduldig den Takt zum eigenen Unverständnis. Leicht war das nicht, diese übergriffigen „Ich meins doch nur gut"-Attitüden abprallen zu lassen. Diese Zeiten sind nun vorbei, fährt das Publikum doch gerade wegen Malvas Ruhe runter und gibt den Raum frei für ihre immense Präsenz. Denn die Band schafft, was nicht viele können: laut im Leise sein. In einer Zeit, in der alles schneller, massiver und immer eins mehr sein soll, jeder Reiz den anderen übertrumpfen muss, hat MALVA die einmalige Gabe jedes lon in Halle, Saal oder Club komplett mit musikalischer Anwesenheit auszufüllen. „Sobald ich auf der Bühne stehe und loslege, kann ich mich selbst greifen und bin bei mir. Dieses Gefühl habe ich sonst nur beim Schreiben".
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