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Das Zuträgliche erkennen – Auf den Spuren zur alten Stoa

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Foyer:

Der Abend öffnet einen Denkraum zur älteren Stoa – jener Schule, die um 300 v. Chr. in den Säulenhallen von HELLAS (Athen) entstand, und die das sokratische Fragen in eine tägliche Übung überführte.

Was ist mir wirklich zuträglich? Diese Frage der Stoa ist keine Frage des Nutzens. Sie ist eine Frage der Klarheit: Was hilft mir, bei mir zu bleiben – im Andrang der Eindrücke, im Sturm der Affekte, im vorschnellen Urteil? Gerd B. Achenbach hat diese Spur aufgenommen und in die philosophische Praxis der Gegenwart übersetzt: als prüfendes, tastendes Gespräch, das dem Einzelnen zugewandt bleibt. Der Abend denkt diesen Faden weiter. Nicht dozierend, sondern im Vollzug des gemeinsamen Gesprächs, wie es Sokrates begründete und Leonard Nelson methodisch fasste.

So wird der Abend zu einem Übungsraum: ein Ort, an dem die stoische Unterscheidung – was in unserer Macht steht, was nicht – nicht vorgetragen, sondern im gemeinsamen Fragen vollzogen wird. Nicht als Antwort auf die Frage, wie zu leben sei – sondern als Einladung, sich dieser Frage gemeinsam auszusetzen.

Location

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