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Demokratie und Affekt - Zur Geschichte des politischen Gesprächs
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Politik reißt mit oder empört. Beides ist besser als Gleichgültigkeit. Die liberale Demokratie ist in der Krise, zugleich erleben wir eine Emotionalisierung von Politik. Aber wie ist der Zusammenhang? Und wie haben sich Demokratie und Affekt historisch bedingt?
In Demokratie und Affekt. Zur Geschichte des politischen Gesprächs analysiert PD Dr. Nina Verheyen unsere Gegenwart vor der Geschichte des 20. Jahrhunderts: Wie regulierten Demokratien des 20. Jahrhunderts Emotionen, ohne undemokratisch zu werden – oder wurden sie es doch?
Exemplarisch blicken wir auf die die Dekaden nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich und der alten Bundesrepublik. Es geht um das Pathos von Charles de Gaulle, die ostentative Besonnenheit von Konrad Adenauer und um den Humor des Journalisten Werner Höfer, der für den WDR viele Jahrzehnte die beliebteste politische Diskussionssendung der Deutschen moderierte - mit viel Alkohol, Tabak und männerbündischem Humor.
Referentin:
PD.in Dr. Nina Verheyen, Neuere und Neueste Geschichte, Historisches Institut, Universität zu Köln
Preisinformation:
14, ermäßigt 7 euro