Titelbild der Veranstaltung Der humanistische Buchclub #6: Stephen Fry: „Geschichte machen“ (1996)

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Der humanistische Buchclub #6: Stephen Fry: „Geschichte machen“ (1996)

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Der humanistische Buchclub #6: Stephen Fry: „Geschichte machen“ (1996)
Am 20. September um 18 Uhr findet die sechste Ausgabe unseres Buchclubs statt. Wir laden alle Interessierten ein, mit uns über Stephen Frys Roman „Geschichte machen“ zu diskutieren – im Original erschienen als „Making History“. Im Zentrum der Handlung stehen der Geschichtsstudent Michael Young und der Physiker Leo Zuckermann. Gemeinsam entwickeln sie eine Methode, um die Vergangenheit zu verändern – mit dem Ziel, die Geburt Adolf Hitlers zu verhindern. Doch die Folgen ihres Eingriffs entwickeln sich anders als erwartet. Fry nutzt das Gedankenexperiment einer Zeitreise nicht nur für Spannung und Humor, sondern auch für eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den Fragen von Ursache und Wirkung, Verantwortung und historischem Zufall.
Kann Geschichte durch einzelne Personen bestimmt werden, oder entstehen historische Entwicklungen aus gesellschaftlichen Bedingungen? Würde eine bessere Welt entstehen, wenn man einen Diktator aus der Vergangenheit entfernt – oder nur eine andere? Und wie weit darf der Mensch gehen, wenn ihm die Möglichkeit gegeben wird, den Lauf der Geschichte zu verändern?
Der Roman verbindet wissenschaftliche Spekulation mit philosophischen und moralischen Fragestellungen. Aus humanistischer Perspektive besonders interessant ist dabei die Frage nach menschlicher Verantwortung: Welche Rolle spielen individuelle Entscheidungen, und wie viel Einfluss haben Einzelne tatsächlich auf den Gang der Geschichte?

Stephen Fry (*1957) ist ein britischer Schriftsteller, Schauspieler, Komiker und Publizist. Bekannt wurde er zunächst durch seine Arbeit für Fernsehen und Radio, bevor er sich auch als Autor von Romanen, Essays und populären Sachbüchern einen Namen machte. Seine Werke zeichnen sich durch Witz und die Fähigkeit aus, komplexe Themen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
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