Die Entscheidung, die auf die Kölnerinnen und Kölner zukommt, ist keine kleine: Soll Köln als „Leading City“ gemeinsam mit 16 weiteren Städten an Rhein und Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele kandidieren – möglicherweise schon 2036, spätestens 2044? Am 19. April stimmen rund vier Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen darüber per Bürgerentscheid ab.
Ab Mitte März liegen die Wahlunterlagen für den Bürgerentscheid in den Kölner Briefkästen. Damit alle interessierten Kölnerinnen und Kölner ihr Kreuzchen möglichst informiert setzen kann, lädt die Redaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 11. März ab 19 Uhr zu einem Diskussionsabend ins Kölner Sport- und Olympia-Museum ein – mit Raum für viele Fragen.
Was steckt hinter dem Bewerbungskonzept, das die NRW-Staatskanzlei erarbeitet hat? Welche Sportstätten sollen genutzt werden – und was passiert nach den Spielen mit ihnen? Niklas Börger, Leiter der Olympia-Projektgruppe in der NRW-Staatskanzlei, wird das Projekt vorstellen. Mit auf dem Podium sitzt Torsten Burmester, Oberbürgermeister der Stadt Köln, sowie Britta Heidemann, Ex-Olympiasiegerin im Fechten.
Damit die NRW-Bewerbung ins internationale Rennen gehen kann, müsste sie sich zunächst gegen die drei deutschen Konkurrenten München, Berlin und Hamburg durchsetzen. Im Herbst entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund, mit welcher deutschen Stadt oder Region er sich beim Internationalen Olympischen Komitee bewerben will. Beim Abstimmungsverfahren in München haben die Bürgerinnen und Bürger mit einem deutlichen Votum für die Austragung der Spiele vorgelegt. Ein „Nein" aus Köln bzw. Rhein-Ruhr wäre das Aus für die hiesige Bewerbung, ein starkes „Ja” würde ihr kräftigen Rückenwind geben.
Der Informationsabend wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Sparkasse Köln-Bonn und eine Kooperation mit dem Deutsches Sport & OIympia Museum Köln.
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