FOTO: © Oliver Vonberg
Digitalism
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Was brauchen wir in der aktuellen Zeit mehr als je zuvor? Richtig, Optimismus. „Optimism“ ist nicht nur der Ort, nach dem wir uns sehnen sowie die Lösung, die wir brauchen, sondern auch der Name des neuen Digitalism Albums, das am 29. Mai veröffentlicht wurde und das erste größere Werk des Hamburger Duos seit 2019 darstellt. Mit der Ankündigung des Albums folgt die Ankündigung einer Tour, die die deutschen Pioniere des Electro-Genres im Herbst nach Europa bringt. Neben Shows in England, Italien, Tschechien, Polen, Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden kommen Digitalism auch nach Österreich (Wien) und Deutschland (Berlin und Hamburg).
Ein DIY-Spirit, abrupte Energie und eine geringe Schwelle für Langeweile waren über Jahre hinweg entscheidend für die Arbeit von Digitalism. Vor mehr als 20 Jahren begann das Duo in einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Hamburg erste Tracks aufzunehmen. Seitdem hat das Projekt von Jens Moelle und Ismail Tüfekçi aka Jense & Isi mit mehreren Alben auf ihren Sound zwischen Electronic Music, House und Alternative Dance Music mit Einflüssen aus Punk, Rock und Synthwave aufmerksam gemacht. Nach dem Release ihres Debütalbums „Idealism“ im Jahr 2007 wurde ihr Song „Pogo“ in den Spielen Need For Speed: ProStreet und FIFA 08 verwendet, was Digitalism international schnell bekannt werden ließ. Es folgte „I Love You, Dude“ (2011), das Fanfavoriten wie „Miami Showdown“, „Circles”, „2 Hearts” und „Blitz” etablierte. 2016 erschien „Mirage”, auf das 2019 ihr bisher letztes Album „JPEG“ folgte. Remixes und Collabs mit Acts wie SPARKLING, David Bay, Depeche Mode, Daft Punk, The Cure und The White Stripes sowie Shows auf Festivals wie Rock am Ring, Melt, Hurricane, Coachella, Lollapalooza, SXSW oder dem SonneMondSterne führten Digitalism weltweit zu einer breiten Fanbase. Auch im Vorprogramm von Queens Of The Stone Age, DJ Shadow oder Moderat begeisterte das Duo ihr Publikum über Genres hinweg mit ihren energetischen Liveshows und dem dazugehörigen imposanten Lichtspektakel auf globaler Ebene. Dass aus dieser Geschichte und der stetigen Entwicklung des Duos Optimismus hervorgeht, ist die logische Konsequenz. Wie Jence und Isi selbst über das Album sagen: „Auf der Suche nach einem besseren Ort, auf einer Expedition, geleitet von unserem Studio, fanden wir diesen Ort in einem Feuerwerk aus Farben, Akkorden und Melodien. Der Großteil der Arbeit am Album wurde im Winter erledigt. Je grauer die Umgebung, desto farbenfroher wurde die Musik, die wir zu schaffen begannen. ‚Optimism‘ soll eine Landschaft sein, in der man sich verlieren kann.“
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