Wenn am 15.05.2026 die Bühne bebt, ist klar: Hier treffen sich zwei Welten, die sich eigentlich nie hätten vertragen sollen – und genau deshalb perfekt zusammenpassen. Willkommen bei EARASER in Betty’s Black Pearl: Rock’n’Roll meets Metal… und zwar nicht geschniegelt, sondern mit ölverschmierten Stiefeln direkt ins Gesicht.
EARASER, das ist kein geschniegelt poliertes Studio-Projekt, sondern ein Trio, das klingt, als hätte jemand die 80er aus dem Proberaum geprügelt und ihnen eine ordentliche Dosis Garagen-Dreck verpasst. Gegründet im September 2024 von Anton Herrmann (Ex-Volter) und Steffen Hardekopf (Ex-Volter, Rotz auf der Wiese), wurde die Band im November 2024 durch Jens Brandel am Schlagzeug komplettiert. Seitdem gilt: Drei Leute, ein Ziel – maximale Lautstärke.
Der Sound? Stell dir vor, Motörhead hätte einen Streit mit einer kaputten Jukebox – und beide gewinnen. Harte Riffs, ein Bass, der nicht nur schiebt, sondern schubst, dazu analoge Röhrensounds und eine Stimme, die klingt, als hätte sie morgens statt Kaffee Motoröl getrunken. Hochglanzproduktion? Fehlanzeige. Hier wird nichts weichgespült – das ist Handarbeit, ehrlich und so roh, dass man fast Splitter ziehen muss.
Live liefern EARASER keine Show, sondern eine Ansage. Egal ob kleiner Club mit klebrigem Boden oder große Bühne mit zu viel Platz – das Trio füllt jeden Raum mit einer Wand aus Sound, die eher über dich drüberrollt, als dass sie dich freundlich begrüßt. Wer nach dem Konzert noch alle Haare in der richtigen Richtung hat, stand wahrscheinlich draußen.
Und jetzt wird’s gefährlich – Special Guest: Reason for Jack
Was 2012 als harmlose Coverband begann (mit der äußerst wissenschaftlichen Motivation, auch unter der Woche in Jack Daniel’s zu investieren), entwickelte sich über die Jahre zu einer ehrlichen, kantigen Rock’n’Roll-Maschine. Im beschaulichen Nümbrecht geboren, haben sich Reason for Jack vom „Wir spielen alles, was ihr kennt“ zu „Wir spielen, was euch umhaut“ hochgearbeitet.
Nach einigen Besetzungswechseln wurde klar: Eigene Songs knallen einfach besser. Seitdem liefern sie Badass Rock’n’Roll mit Kante, Herz und genau der richtigen Menge Dreck unter den Fingernägeln. Ob kleine Clubs oder mittelgroße Festivals – die Jungs haben schon so ziemlich jede Bühne gesehen, die nicht bei drei den Stecker gezogen hat.
Und als wäre das alles nicht genug, trifft diese musikalische Abrissbirne auf die düstere Eleganz von Betty’s Black Pearl. Was genau passiert? Sagen wir so: Es wird laut. Es wird wild. Und möglicherweise tanzt irgendwo jemand, der es am nächsten Tag bereut.
Kurz gesagt:
Zwei Bands, ein Abend, null Kompromisse.
15.05.2026 – Ohrstöpsel optional, Bier festhalten, Realität ausblenden.
Eintritt: FREI !!!