Wie machen Bilder soziale und politische Realitäten erfahrbar? Welches Wissen vermitteln sie? Und wie sind sie selbst in die Produktion von Wirklichkeit verstrickt? Die Ausstellung präsentiert filmische und fotografische Arbeiten, die mit dokumentarischen Mitteln das Sichtbare befragen. Sie erzählen von Krieg und Exil, von Spuren der Geschichte in der Gegenwart, von Ordnungssystemen und Medienereignissen, von Kämpfen um Sichtbarkeit und von Momenten der Ohnmacht und der Solidarität. In ihren Arbeiten verknüpfen die Künstler*innen eigene Aufnahmen, Archiv- und Medienbilder und Zitate aus der Filmgeschichte zu vielschichtigen Erzählungen.
Mit Arbeiten von Maryam Jafri und Pınar Öğrenci/Nuri Musluoğlu sowie Diplompräsentationen von Pooya Sedighi Mournani und Merlin Rainer
Die Eröffnung findet während des Sommerfests der GfZK statt.