FOTO: © Gemini

Gemeinschaftsbildung

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Ein Gruppengespräch, das auf den Arbeiten von Scott Peck basiert und von Götz Brase weiterentwickelt wurde. Der Rahmen ist bewusst schlicht: Wir sitzen im Kreis (3 bis 20 Personen) und teilen ohne feste Struktur das mit, was uns im Moment bewegt. Dabei folgen wir vier wesentlichen Empfehlungen:

  • Stille zulassen: Wir unterbrechen niemanden und lassen nach jedem Beitrag drei bis vier Atemzüge verstreichen.
  • Präsent bleiben: Wir bleiben mit unserer Aufmerksamkeit bei der Gruppe (kein Rückzug in die eigene Meditation).
  • Sich kurz fassen: Wir sprechen prägnant. Wenn eine teilnehmende Person merkt, dass sie dem Gesagten nicht mehr präsent folgen kann, ist sie eingeladen, kurz die Hand zu heben.
  • Risiken eingehen: Wir laden dazu ein, Dinge auszusprechen, die wir normalerweise eher für uns behalten würden – seien es Unsicherheiten, Momente der Scham oder Urteile über andere.

Dabei werden Stille, Frustration oder auch chaotische Emotionen nicht vermieden, sondern als wertvolle Teile des Prozesses genutzt. Da dieser Ansatz auf künstliche Hilfsmittel oder starre Strukturen verzichtet, entstehen tiefe zwischenmenschliche Lernerfahrungen. Im Gegensatz zu hochstrukturierten oder körperorientierten Formaten lassen sich diese Erkenntnisse besonders leicht in den echten Alltag exportieren.

Jede Freitag, 13:30-15:30, in Raum für Raum, Krüllstr 18, Berlin

Sprache: Deutsch. Ohne Anmeldung. Auf Spendenbasis.

Preisinformation:

Sprache: Deutsch. Ohne Anmeldung. Auf Spendenbasis.

Location

Raum für Raum
Raum für Raum Krüllsstraße 18 12435 Berlin
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