FOTO: © Archiv der sozialen Demokratie

Gespräch: „Das Auge der Republik“ – Marc Darchinger über seinen Vater Jupp Darchinger

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Hinter vielen ikonischen Bildern der „Bonner Republik“ bis in die 1990er Jahre stand nicht selten der Fotograf Jupp Darchinger. Durch seine Arbeit für „DIE ZEIT“ und den „Spiegel“ sowie durch seine markanten Wahlplakate prägte er das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik Deutschland. Wie einst der berühmte Bildjournalist Erich Salomon in der Zeit der Weimarer Republik genoss er das Vertrauen der Mächtigen, was ihm ungekünstelte Aufnahmen ermöglichte. Zugleich fing Darchinger in empathischen Bildern „gewöhnliche“ Menschen ein, die das Fundament der Gesellschaft bilden. Dabei thematisierte er auch Konflikte und dokumentierte sozialen Wandel.

Am 2. Juli um 19 Uhr blickt Marc Darchinger, Sohn von Jupp Darchinger und ebenfalls Fotojournalist, im Friedrich-Ebert-Haus auf das Erbe seines Vaters zurück. Im Gespräch mit Dr. Claudio Steiger, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung, diskutiert er fotografische Praxis und gewährt persönliche Einblicke in die Familiengeschichte und das gemeinsame Bildarchiv. Da sich die Bildsprache seit der Ära Brandt grundlegend gewandelt hat, geht es dabei auch um Mechanismen politischer Meinungsbildung und die Entwicklung der Mediengesellschaft.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Location

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
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