Das sagt der/die Veranstalter:in:
In einem Wiener Wirtshaus des Jahres 1826 erwartet Ludwig van Beethoven die Erstaufführung seiner Großen Fuge op. 130. Unter den Zuhörer:innen ist sein jüngerer Kollege Franz Schubert, der von der Komposition so beeindruckt ist, dass er monatelang nicht komponieren kann.
Diese fast schon schicksalhafte Begegnung bildet den Kern des Programms Große und kleine Fuge mit Angelo Konzett. Der Puppenspieler und Schauspieler, der schon öfter am MusikTheater an der Wien zu Gast war, bringt Beethoven und Schubert als Puppen zurück auf die Bühne – unterstützt von Joseph Haydn, der als geisterhafter Gast eine weitere Stimme in die Szenerie einbringt.
Musikalisch wird das Trio durch den Pianisten Mennan Bërveniku vertreten, der den drei Komponisten ihre Klangsprache verleiht. So entsteht ein Abend mit leisen bis hintergründigen humorvollen Momenten, der die Geschichte dreier bedeutender Persönlichkeiten in Wien lebendig macht.