Das sagt der/die Veranstalter:in:
Der österreichische Trompeter und Komponist Paul Schwingenschlögl präsentiert mit seinem Sextett eine Auswahl vorwiegend eigener Kompositionen aus vier Jahrzehnten. Bereits Anfang der 1980er Jahre überschritt er – beeinflusst von seinem Lehrer und Mentor Franz Koglmann – die Konventionen des Mainstream Jazz und verband kompositorische Verfahren der klassischen Moderne mit freier Improvisation und Einflüssen innovativer Jazztrompeter wie Bill Dixon, Don Cherry oder Lester Bowie.
Nach seinem Umzug nach Berlin entwickelte Schwingenschlögl über viele Jahre hinweg ein Ensemble aus langjährigen musikalischen Weggefährt*innen, die sich gleichermaßen souverän zwischen komplexer Komposition und offener Improvisation bewegen. Mit Kubi Kubach und Denis Stilke bildet eine eingespielte Rhythm Section das Fundament des Sextetts, ergänzt durch den Pianisten Thomas Finke sowie die beiden Holzbläser Jan von Klewitz und Roland Komitow.
Das Ensemble verbindet virtuoses Zusammenspiel, expressive Soli und klangliche Offenheit zu einem vielschichtigen Programm zwischen komponierter Struktur und improvisatorischer Freiheit.
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