FOTO: © Tamir Zadok, Jewish Wedding in Morocco, 2014 Leihgabe der Rosenfeld Gallery, Tel Aviv, Foto: Eva Jünger / JMM

Jüdische Geschichte(n) in Marokko. Wandel, Erinnerung und Dialog

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Vortrag und Gespräch mit Abderrahmane Ammar im Rahmen der Ausstellung "Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen"

Das marokkanische Judentum blickt auf eine über 1.500 jährige Geschichte zurück. Obwohl es heute nur noch knapp 3.000 Jüdinnen und Juden im Land gibt, durchziehen die Spuren jüdischen Lebens Marokko in vielerlei Hinsicht: in der Kultur, im Handwerk, in religiösen Traditionen, aber auch in jüdischen Ortsnamen und heiligen Pilgerstätten. Die Bedeutung des jüdischen Erbes wurde sogar 2011 in die marokkanische Verfassung eingeschrieben. Bis heute werfen Fragen nach Identität, Erinnerung und Zusammenleben neue Perspektiven auf: Wie wird jüdisches Leben in Marokko wahrgenommen? Welche Bilder von Israel und der Schoa prägen die Gesellschaft? Und was bedeutet dieses gemeinsame Erbe für Gegenwart und Zukunft? 

Dr. Abderrahmane Ammar ist Islamwissenschaftler und Soziologe und arbeitet in Berlin als TV-Journalist.

Location

Jüdisches Museum München Sankt-Jakobs-Platz 16 80331 München

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