Titelbild der Veranstaltung Berlin Art Week x KW Institute for Contemporary Art: LABOUR (Farahnaz Hatam & Colin Hacklander) Performance 'soft thought'

FOTO: © tower of silence von Farahnaz Hatam und Colin Hacklander in der Julia Stoschek Foundation, Berlin 2024; Foto: Evelyn Bencicova.

Berlin Art Week x KW Institute for Contemporary Art: LABOUR (Farahnaz Hatam & Colin Hacklander) Performance 'soft thought'

TAGESTIPP

Dieses Event darfst du nicht verpassen.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Offenes Format (Drop-in / Drop-out).

Während des Abschlusswochenendes der Kyiv Biennial präsentiert das in Berlin ansässige Künstler*innenduo LABOUR – Farahnaz Hatam (*Teheran) und Colin Hacklander (*Minneapolis) – soft thought, eine eigens für die Kyiv Biennial entwickelte Performance. Verwurzelt in Berlins elektronischer und experimenteller Musikszene, bewegt sich ihre interdisziplinäre Praxis an der Schnittstelle von Klang, Performance und räumlicher Komposition.

Der Titel soft thought verweist sowohl auf den alltagssprachlichen Ausdruck für eine intuitive und behutsame Annäherung an einen Gedanken als auch auf den gleichnamigen Essay (2011) der Wissenschaftlerinnen Luciana Parisi und Stamatia Portanova. Die Arbeit untersucht eine Form des Denkens, die Offenheit, Möglichkeiten und relationale Beweglichkeit in den Vordergrund stellt. In unserer heutigen Gegenwart, in der geteilte Realitäten durch wiederkehrende politische und soziale Spannungen zunehmend fragmentiert erscheinen, schlägt soft thought das Zuhören als eine Möglichkeit vor, Ungewissheit gemeinsam mit anderen zu erleben. Die vierstündige Performance mit mehreren Performer*innen ist ohne festen Anfang oder klares Ende. Stattdessen bleibt sie in kontinuierlicher Bewegung: Perkussion, räumlicher Klang, ekstatischer Tanz, intime Gespräche, Bewegtbild und Live-Performance treten im Verlauf des Abends hervor, lösen sich wieder auf und fügen sich immer wieder neu zusammen.

Die groß angelegte Performance erstreckt sich über das gesamte Gebäude der KW – vom Dachgeschoss über die Treppenhäuser bis in die Ausstellungsräume – und entfaltet sich an verschiedenen Orten. Die Arbeit bewegt sich zwischen den räumlichen Motiven der Linie und des Kreises: Zeitgleich stattfindende Ereignisse entfalten sich in der Halle, bevor sie sich wieder im gesamten Gebäude verteilen. Diese wiederkehrende Dramaturgie lädt das Publikum dazu ein, sich durch die Arbeit zu bewegen, anstatt sie von einem festen Standpunkt aus zu betrachten.

Preisinformation:

Eintritt frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Location

KW Institute for Contemporary Art
KW Institute for Contemporary Art Auguststraße 69 10117 Berlin

Angaben zur Barrierefreiheit

Für dieses Event liegen uns keine Infos zur Barrierefreiheit vor.

Alles zum Thema Barrierefreiheit bei Rausgegangen findest du hier.

Unsere App kann noch so viel mehr!

APP HERUNTERLADEN (öffnet in neuem Tab)