FOTO: © Carolin Pecoroni

Lapidarium Stuttgart

Das sagt der/die Veranstalter:in:

1950 erwarb die Stadt die Anlage und richtete das Städtische Lapidarium auf Initiative von Gustav Wais mit über zweihundert Plastiken und Überresten zerstörter oder abgerissener Bauten Stuttgarts ein. Unter den Baufragmenten sind u.a. ein Portalfragment eines der ältesten Häuser Stuttgarts, des Alten Steinhauses (um 1286), die Eingangsfassade zum Wohnhaus des Baumeisters Heinrich Schickardt (1596–1602), das Portal der großen Mühle in Berg (1613) und die Jaspis-Schale aus dem Besitz der Königin Olga (1858). Bedeutende Plastiken sind u.a. die “Nymphengruppe” von Johann Heinrich Dannecker (1758–1841) und die Marmorfigur “Luna” von Adolf von Hildebrand (1847–1921).

Das Städtische Lapidarium ist in der Sommersaison zwischen Mai und Oktober zugänglich. In der warmen Jahreszeit finden in der zauberhaften Atmosphäre des Lapidariums Musikveranstaltungen, Lesungen und Theateraufführungen für Erwachsene und Kinder statt.

Erstmals erstrahlt im Winter 2024/25 das Lapidarium in stimmungsvollem Glanz und öffnet seine Tore für abendliche Spaziergänge und Führungen durch die faszinierende Lichtinstallation.

Location

Städtisches Lapidarium
Städtisches Lapidarium Mörikestraße 24/1 70178 Stuttgart

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