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Eine literarische Lesung mit anschließender Diskussion: Lena Gorelik setzt sich in ihrem jüngsten Roman "Alle meine Mütter" mit den vielschichtigen Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern auseinander – ein Thema, das von Zugehörigkeit, Verlust und Identität geprägt ist.
Der Roman fragt nach den Bedeutungen von Mutterschaft und Tochtersein, betrachtet familiäre Verbindungen über Generationen hinweg und öffnet einen Raum für Reflexionen über das Werden und Vergehen von Beziehungen. Lena Gorelik beschreibt, wie Mütter uns dauerhaft beeinflussen – manchmal begleitet von Zweifel, Scheitern oder dem Wunsch nach Nähe und Trost, selbst über den Tod hinaus.
Die Autorin, 1981 in St. Petersburg geboren und seit 1992 in Deutschland, wurde für mehrere Werke ausgezeichnet, darunter den Preis der Literaturhäuser 2026 für "Alle meine Mütter". In einem Gespräch mit der Kulturjournalistin und Literaturkritikerin Julia Kospach geht sie weiter auf die Themen des Romans sowie gesellschaftliche Fragen ein. Wer Interesse an tiefgründiger zeitgenössischer Literatur hat, wird hier spannende Einblicke finden.